Elfchen im Zehnten: Heile, Heile Welt (Zweitveröffentlichung aus gegebenem Anlass)

Der gegebene Anlass ist in diesem Fall die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Alena Buyxs, die ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats. Zur Verleihung am 1.10.2024 schreibt Jonas Hermann (der andere Blick, NZZ) in einem Artikel mit dem Titel Die ehemalige Chefin des Deutschen Ethikrats hat das Bundesverdienstkreuz nicht verdient: „Alena Buyxs und ihr Gremium waren in der Corona-Pandemie auf Regierungslinie. Besonders stossend waren ihre Einlassungen zum Thema Impfen. Mit Ethik hatte das alles nicht viel zu tun.https://www.nzz.ch/der-andere-blick/bundesverdienstkreuz-fuer-ex-chefin-des-ethikrats-ein-falsches-signal-ld. Und weiter: „Der Staat ehrt also seine Verbündeten in der Pandemie, verweigert aber eine offizielle Aufarbeitung dieser schwierigen Episode. Das befeuert die Wut all derer, die sich damals unfair behandelt fühlten und auf ihre Freiheitsrechte pochten. Während die deutsche Regierung schwerste Grundrechtseinschränkungen beschloss, war ihr der Ethikrat treu ergeben. Das erforderte keinen Mut, und deshalb hat seine Chefin diese Auszeichnung nicht verdient.“ (s.o.)

Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates hat während der „Pandemie“ nicht aufgeklärt, sondern nicht genauer hinschauen wollen. Die schweren physischen, aber vor allem auch psychischen Verletzungen, die insbesondere andersdenkende Menschen unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes erlitten, hat „Alena Wisch&Weg“ (Volksmund) von Beginn am banalisiert und heruntergespielt.

Vom Ethikrat ebenfalls nicht öffentlich thematisiert wurde die extraorbitante Erhöhung der Werbeausgaben des Gesundheitsministeriums während der „Pandemie“: „Schon Ende 2020 wies die FAZ darauf hin, dass die Bundesregierung ihre Werbeausgaben im Jahr 2020 deutlich erhöht hat. „Den größten Anstieg verzeichnete demnach das Gesundheitsministerium. Die Bruttowerbeausgaben des Spahn-Ministeriums sind von etwa 3 Millionen im Vorjahr auf 60 bis 70 Millionen Euro angewachsen. Größter Kostenpunkt ist mit 35 Millionen Euro die Kampagne „Zusammen gegen Corona“.“  https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/regierung-gibt-viel-mehr-fuer-werbung-aus-17058924.html „Die Werbeausgaben des Bundesgesundheitsministeriums haben sich demnach innerhalb eines Jahres mehr als verzwanzigfacht! Und dabei waren im Jahr 2020 die Impf-Werbekampagnen gerade erst angelaufen. Im Jahr 2021 haben sich die Werbeausgaben des Gesundheitsministeriums im Vergleich zu 2019 sogar verfünfzigfacht.https://stellwerk60.com/2022/11/30/dopp-elfchen-im-elften-kinder-die-was-wollen/

Hinzu kam das Abgleiten der staatlichen Gesundheitsaufklärung in eine primitive Gesundheits-Propaganda. Dieser fragwürdige „Wandel“ wurde von Frau Buyx weder diskutiert noch benannt, was dringend hätte geschehen müssen, zumal insbesondere die Impf-Werbung und die damit verbundene bildliche Darstellung des Impfakts voller krankhaft sexueller Anspielungen ist. https://stellwerk60.com/2024/04/30/elfchen-im-vierten-aufklaerungs-ki/

Schon 2021 war die Corona-Impfung auf den Porno-Portalen angekommen. Aus dem Mund der Geschäftsfrau und Porno-Darstellerin Viva Athena, die hofft, dass ihre Pornos Menschen dazu bringen könnten, sich impfen zu lassen, klingt das so: „Ich denke, diese Inhalte tragen definitiv dazu bei, die Impfung gegen Covid zu normalisieren. Dass die Leute Pornovideos zum Thema Covid online sehen können, auch wenn sie nicht darauf klicken, verbreitet meiner Meinung nach das Bewusstsein für Covid, es macht es realer. Letztendlich bewegen wir uns alle auf dieser komplexen, verwirrenden Erde, durchleben diese Pandemie und leben gleichzeitig in einer Realität, in der Pornos zum Thema Covid eine Möglichkeit sind, Menschen zum Impfen zu bewegen. Ich bin einfach glücklich, ein Teil davon zu sein.“ https://k.at/entertainment/corona-impfung-pornos/401469886 Ein Pornostar als Impf-Botschafterin? Ist Alena Buyx Viva Athenas missionarischer Eifer entgangen?

Haben die Mitglieder des Deutschen Ethikrats wirklich nichts von der höchst amoralischen, damals allgegenwärtigen Werbung für die Corona-Impfung mitbekommen? An allen Straßenecken waren großmaßstäbige Plakate platziert, auf denen entblößte Oberarme von Menschen jeglichen Alters und jeglicher Couleur, in die Impfnadeln eindrangen, dargestellt waren – Und wenn diese Bilder auch juristisch (noch!) nicht als pornografisch eingestuft werden, so stellen sie dennoch den Impfakt zur Schau, was umso schwerer wiegt, da Injektionen aus juristischer Sicht gemäß § 223 StGB grundsätzlich eine Körperverletzung darstellen.

Mein Elfchen „Heile, heile Welt“ habe ich im Juli 2021 veröffentlicht. Damals wurde die Impfung der Gruppe der älteren Kinder (12 bis 17 Jahre) diskutiert, die ab August 2021 von der STIKO empfohlen werden sollte. Da die sexuellen Anspielungen auf dem HANSAPLAST-Werbeplakat nicht offenkundig sind, sondern verdeckt, habe ich mir erlaubt, sie herauszuarbeiten.

Heile,

heile Welt:

Ein Scherbenhaufen. Aber

das Pflaster das hält…

Sauber!

P1050797

Donnerstag, 24.6.2021,  S-Bahnhof Köln-Nippes, Ostseite. Zum Glück bin ich nicht mit dem Fahrrad, sondern zu Fuß unterwegs. Anders als mein Hund, der mich begleitet, trage ich Schuhe. Wir machen einen Bogen um den (immerhin ordentlich zusammengekehrten) Glasmüll-Haufen…

                                                                 

Während die alte Welt zusammenbricht, errichtet man eine schöne neue, allgegenwärtige Werbe-Welt. Ihre Versprechen lauten: Sauberkeit, Gesundheit, Ordnung, Wohlstand, Schönheit, Wohlbefinden, Glück und Sicherheit. Unannehmbar ist, dass die Werbung zunehmend diejenigen instrumentalisiert, die sich nicht wehren können: Die Kinder.

Was uns die Plakatwerbung im Hintergrund erzählt: Ein Mädchen sitzt auf einem Go-Kart. Die Beine sind gespreizt, die Haare wild zerzaust, das Kind fährt verwegen, ist aber durch einen Sicherheitshelm vor schweren Blessuren geschützt. Kleine Verletzungen steckt es locker weg. Wie gut, dass es Hansaplast gibt.

„UNSER BESTER SCHUTZ“  (Hansaplast-Werbeslogan)

Das ganze Elfchen vom 7.7.2021: https://stellwerk60.com/2021/07/07/elfchen-im-siebten-geimpfte-neue-welt/

Zur weiteren Vertiefung und weil es mir ernst ist, möchte ich meinen Blog-Beitrag vom 25.7. zitieren: „Unser bester Schutz“ – Die aktuelle HANSAPLAST-Werbung dürfte gestörte Männer zum Konsum von Kinderpornos ermuntern!“

Veröffentlicht am :

Auf der Internetseite des BKA heißt es: „Kinderpornografie ist die fotorealistische Darstellung des sexuellen Missbrauchs einer Person unter 14 Jahren (Kind). Der Herstellung solcher Darstellungen liegt ein realer (oft schwerer) sexueller Missbrauch zugrunde. Durch die (weltweite) Verbreitung und Verfügbarkeit erfolgt eine dauerhafte Viktimisierung der Opfer.“ https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/Kinderpornografie/kinderpornografie_node.html

Beim BKA gehen jeden Tag zig Meldungen zu Kinderpornografie im Internet ein. Diese Meldungen werden sehr ernst genommen und konsequent verfolgt, denn hinter den Bildern und Filmen verbergen sich reale Fälle von Missbrauch.

Das Internet ist eine Fundgrube für Kinderpornografie. Es bedient Exhibitionisten und Spanner, denn es gestattet nicht nur die Zurschaustellung der sexuellen Misshandlung, sondern auch das (unbeobachtete!) Zuschauen. Darüberhinaus ermöglicht es gestörten Männern (es sind in aller Regel Männer), das „Material“ zu sammeln und weiterzugeben.

Doch so wichtig das Aufdecken der Missbrauchs-Fälle ist – Ist die Fokussierung auf das Internet nicht (auch) ein Ablenkungsmanöver? Denn krankhafte Neigungen finden nicht nur im Netz Nahrung. Kinder, denen noch nicht bewusst ist, dass man ihr Vertrauen in die Erwachsenenwelt schamlos missbraucht, werden immer mehr (und das öffentlich und legal!) für Werbezwecke instrumentalisiert. Im Zusammenhang mit dem Fall Edathy schreibt die Journalistin Andrea Roedig im Jahr 2015: „Der Pädosexuelle rührt an ein Tabu, doch die empörte Zurückweisung seines Begehrens ist problematisch. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass er auch als Sündenbock fungiert... Am Schreckbild des Kinderschänders entlädt sich das schlechte Gewissen einer hypersexualisierten Gesellschaft, in der noch jede Zahnpasta-Reklame voll ist mit Anspielungen aufs Geschlecht. Wir alle schauen ja die ganze Zeit auf mehr oder weniger offen erotisierte Bilder – auch von Kindern und Jugendlichen.“ https://www.deutschlandfunkkultur.de/paedophilie-was-der-fall-edathy-ueber-unsere-gesellschaft.2162.de.html?dram:article_id=312340

Wir erleben eine unannehmbare gesellschaftliche Doppelmoral. Während man vorgibt, zum Wohle der Kinder zu handeln, stellt unter dem Deckmantel von Schutz und Sicherheit insbesondere die Werbung für Hygiene- und Gesundheitsartikel Kinder in fragwürdigen Posen dar, die perverse Gelüste anstacheln und bedienen. Ich sehe hierin einen Missbrauch der kindlichen Unschuld. In dem Zusammenhang wollte ich mir die aktuelle Hansaplast-Plakatwerbung am Nippeser Bahnhof (vgl. vorheriger Blog-Beitrag) noch einmal genauer anschauen, aber das Plakat ist mittlerweile entfernt worden. An der Ecke Liebigstraße/Herkulesstraße (direkt über dem Tunnel der A57/Teilstück Schnellstraße K4) in Neuehrenfeld entdeckte ich das gleiche noch einmal.

„Ei, ihr lieben Kinder, wer hat euch hierher gebracht? Kommt nur herein und bleibt bei mir, es geschieht euch kein Leid.“ (Hänsel und Gretel, Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, Stelle 15). Was die Hexe im Märchen sagt, könnte heute der verirrte Mann sagen: „Liebes Kind, hast du dir wehgetan? Nicht weinen, ich habe ein Pflaster dabei. Bei mir geschieht dir kein Leid.“

Das Plakat, das so freundlich und harmlos daherkommt, ist voller sexueller Anspielungen. Um das zu verdeutlichen, habe ich die zentralen Details umkringelt.

Das Mädchen ist kurz vor der Pubertät, neun oder zehn Jahre alt. Es fährt so wild, dass nicht nur die langen Haare fliegen, sondern kleine Steine und Schmutzbrösel hoch spritzen. Die Kleine trägt einen Sicherheitshelm und ein Kleinkinder-Kleidungsstück, ein Latz- Spielhöschen. Ihre Beine sind gespreizt. Zwischen den kurzen Hosenbeinen ist (im „Schritt“) eine kompakte Hosennaht zu erkennen. Diese Naht fällt durch ein paar leuchtend blaue Farbflecken ins Auge, denn die Jeans ist an dieser Stelle unregelmäßig ausgewaschen. Das Mädchen hat sich schmutzig gemacht (bzw. die Bildbearbeitung lässt es schmutzig erscheinen), nur das Knie ist sauber geblieben, „wie geleckt“. Das Hansaplast-Schutzschild rückt das saubere Knie mit dem perfekt sitzenden sauberen Pflaster (und einer schwachen Hautrötung unterhalb des Pflasters) in den Bild-Mittelpunkt.

Die Spitze des Hansaplast-Schutzschildes zeigt auf das rechte Hosenbein, das ein wenig vom nackten Oberschenkel absteht. Das Hosenbein ist ausgebeult, denn offenbar haben sich hier Steine verfangen. MännerphantasienWer mag der Herr wohl sein, der die Steinchen aus dem Hosenbein pickt? Ich finde es unverantwortlich und beschämend, dass die Stadt Köln (unseren!) öffentlichen Raum für diese Werbung zur Verfügung stellt.

Vermutlich haben dem Mädchen die Foto-Aufnahmen sogar Spaß gehabt. Denn Kinder wissen nicht, was sie tun. Außerdem bekommen sie etwas zurück: Geld… https://stellwerk60.com/2021/07/25/unser-bester-schutz-die-aktuelle-hansaplast-werbung-durfte-gestorte-manner-zum-konsum-von-kinderpornos-ermuntern/