„Kuckuck“, sacht meine Nachbarin, die Frau Keuner.
„Ruhe“, sach ich nur. „Ich kann nich mehr, ich… komm nich mehr hoch!“
„Wat turnt sonne Olle wie du auch auf’m Fußboden rum?“
Eigentlich wollte ich nur eingelegte Artischocken umtauschen, weil ich letzte Tage aus Versehen zwei Gläser mit Trüffeln gekauft hab. Aber jetzt knie ich mitten im Aldi auf dem Boden, denn in einem der Regale hab ich im untersten Fach noch Artischocken entdeckt, ganz hinten, ich krieche ins Regal hinein, aber die sind alle mit Trüffeln… Ich muss an die Frau Keuner denken, die sich kaum noch bücken kann, da steht die auf einmal hinter mir. Die hält sich am Gehwagen fest, aber die steht.
Jetzt lacht die auch noch. „Wat bisse so kniepig, Lisa? Aldi hat neuerdings Bio-Artischocken im Sortiment. Die kosten einen Euro mehr, aber sowat von lecker, schön mild, wenig Salz, stehen umme Ecke auf Augenhöhe. Die du gekauft hast, sind ja aus der Gourmet-Serie. Nur weil da Gourmet draufsteht, denkst du natürlich gleich, dat da Feinkost drin is. Ich sach dir, Lisa, Trüffeln locken nicht nur Schweine an. So stellst du dir das Luxusleben vor: Austern, Trüffeln, Kaviar… Und Influencerin in Katar.“
„Ruhe“, sage ich. „Ich hab vergessen, wie’s geht.“
„Hochkommen?“ Die Frau Keuner grinst. „Wenn man jung ist, geht alles wie von allein. Aber wenn du älter bist, wirst du morgens wach, entdeckst deine Hand und denkst: Is ja hübsch, aber wozu war dat Teil nochmal da? Ich meine, du bist ja auch über 70.“
„Nein! Bin ich nicht, noch lange nicht.“
„Dann eben nicht“, sagt die Frau Keuner. „Du kannst froh sein, dass hier heute morgen nicht viel los ist. Aber warum sprichst du nicht einen dieser netten Mitarbeiter an? Alten Menschen helfen die gerne. Dafür ist es jetzt natürlich zu spät. Mein Rat: Rein in den Vierfüßlerstand und paar Meter krabbeln. Schon mal was von der Gelassenheit der Fruchtfliegen gehört? Also, in deinem Rotweinglas schwimmt eine kleine Fliege, du willst sie nicht mittrinken, also holst du sie mit einem Löffelchen raus und setzt sie auf die Tischplatte. Das Tierchen muss noch trocken werden, dann krabbelt es los. Irgendwann fliegt es. So, Lisa, nimm dir ein Beispiel an der Fliege. Die lässt sich Zeit, dabei hat sie keine. So alt werden die Fliegen ja nicht. Du darfst jetzt keinen Dank von ihr erwarten, aber ich sach dir, es ist bestimmt kein Fehler, freundlich zu den Fruchtfliegen zu sein.“
Die Frau Keuner greift nach ihrem Smartphone, wendet sich kurz ab und nuschelt was von 112 und Notfall. Jetzt geht alles ganz schnell. Ich weiß nicht, wie ich auf die Beine komme, aber ich komme.
„Das war die Schock-Methode“, sagt die Frau Keuner. „Hömma, Lisa, pack das Selbstmitleid weg und setz dich zur Wehr. Das hier gibt einen schönen Blog-Beitrag. Du schreibst jetzt nämlich einen.“
„Nein?!“
„Doch… Sach mal, Lisa, raucht der Ranga Yogeshwar eigentlich immer noch?“
„Woher soll ich das wissen? Ich hab den Ranga Yogeshwar seit der Beerdigung meines Mannes nicht mehr gesehen. Das ist fast vier Jahre her.“ Musste die Frau Keuner so laut reden?
„Das war der Titel von dem Blogbeitrag, den du schreibst. Der komplette Titel lautet: Sach mal, Lisa, raucht der Ranga Yogeshwar eigentlich immer noch? Eine Begegnung mit meiner Nachbarin, der Frau Keuner.“ Ich schüttele nur langsam den Kopf.
„Da hört sich doch alles auf! Dass der Ranga Yogeshwar raucht, hast du mir vor ein paar Jahren selber erzählt. Unterbrich mich bitte, wenn was nicht stimmt. Also, dein verstorbener Mann hat mit dem Ranga zusammengearbeitet, und zwar bei der Ideen-Expo in Hannover, dein Mann war ja Geschäftsführer bei dieser Bonner Agentur für Wissenskommunikation. Der Ranga hat es genossen, eine Woche lang mit Leuten zusammen zu arbeiten, deren Visage niemand kennt, die mit dem Fernsehen nichts zu tun haben und auch nichts zu tun haben wollen. Dein Mann war ja intelligent, ein guter Zuhörer, aber nicht auf Konkurrenz aus. Genau der richtige Gesprächspartner für eine Plaudertasche wie Ranga Yogeshwar Und dann haben der Manni und der Ranga abends zusammen gesessen, geredet und geraucht.“
„Doch nur ein paar Zigaretten“, sage ich. „Frau Keuner, ich kann das nicht öffentlich machen, das ist Petzen. Ich mag den Ranga Yogeshwar gerne leiden. Ich war so froh, dass mein Mann endlich wieder jemanden hatte, mit dem er ab und zu rauchen konnte. Haben ja alle aufgehört.“
„Hömma, Lisa, das ist kein Petzen. Wenn ich Leuten erzählt hab, dass der Ranga Yogeshwar raucht, haben die sich immer gefreut. Die haben den Ranga auf einmal richtig gerne gehabt. Außerdem haben das vor elf Jahren schon zwei Kollegen öffentlich gemacht, zwei Wissenschaftsjournalisten. Da hast du mich doch drauf hingewiesen. Der Tweet ist leider mittlerweile gelöscht. Moment…“ Die Frau Keuner reicht mir ihr Smartphone.
Ich hatte ganz vergessen, dass ich der Frau Keuner mal das Beweis-Foto geschickt hatte, das sie natürlich überall rumgezeigt hat. Ich schnapp mir zwei Gläser eingelegte Tomaten mit Bärlauch, auch aus der Gourmet-Reihe und zum gleichen Preis. Damit bin ich schnell durch die Kasse. Ich muss hier weg, ich habe schon wieder dieses Rauschen im Kopf, es wird mir alles zu viel.
„Bis dann“, sage ich. „Bis bald, bis übermorgen im Golde Kappes.“
„Stop, Lisa, wir gehen zu zweit zur Kasse. Ich hab schon Plätze reserviert.“
„Anner Kasse?“

Am Rand vom Aldi-Parkplatz sind neben einem Kleinbus mit Düsseldorfer Kennzeichen in der benachbarten Parktasche fünf aufgeklappte Camping-Stühle aufgestellt, rundum eine Kühlbox, die gleichzeitig als Tisch dient. „Die Fahrerin, das ist Dr. phil. Bandura“, sagt die Frau Keuner. „Tiefenpsychologin. Die hat früher mit der Formel1 geliebäugelt. Heute klappert sie mit dem Bus die Supermarkt-Parkplätze ab, sammelt die Rentnerinnen ein, päppelt sie auf und bringt sie nach Hause. Wenn du ständig hörst, dass du zu einer vulnerablen Gruppe gehörst, von zig Krankheiten bedroht bist und knapp vorm Pflegefall, wenn du keine Sparbuch-Zinsen mehr kriegst, wenn du nicht mehr weißt, wie du die Stromrechnung bezahlen sollst oder für deine Beerdigung sparen, dann wirst du überhaupt erst vulnerabel, dann kriegst du wacklige Beine. Und wenn du dann einkaufen gehst und siehst, wie die Preise für Lebensmittel weiter steigen, weil wir alle genötigt sind, diesen irrwitzigen Krieg zu finanzieren, und wenn dann noch die Werbebeschallung dazukommt wie beim REWE in der Nohlstraße, wird dir schwindelig. Nach dem Umbau haben die die Einkaufswagen vor den Eingang verbannt. Den Einkaufswagen muss man jetzt einen Boden-Hubbel hochschieben. Und wenn die älteren Menschen wieder aus dem REWE rauskommen -falls sie wieder rauskommen-, müssen sie den Wagen mit aller Kraft festhalten, damit er nicht den Hubbel runter auf den Parkplatz rollt.“
„Ist mir auch schon passiert“, sage ich leise.
„Du musst nur aufpassen, dass nicht gerade in dem Moment ein PKW mit ukrainischem Kennzeichen vorbeikommt. Sonst bist du ganz schnell…“
„Putin- Versteherin?“, frage ich vorsichtig.
Die Frau Keuner grinst. „Tach, Dr. Bandura“, ruft sie und sagt leise zu mir: „Ich lass euch dann mal alleine.“
„Frau Keuner, Sie können mich doch jetzt nicht…!“
Dr. Bandura bietet mir einen Sitzplatz an, setzt sich zu mir und mustert mich. Sie ist gepflegt, kurz geschnittene graue Haare, blaues Blusenkleid unter dem Trenchcoat, blickdichte Strumpfhose, gut geputzte schwarze Schuhe. Dr. Bandura ist eine von denen, die sofort sehen, dass ich seit Jahren nicht mehr beim Friseur war und dass meine Bluse verschlissen ist. „Du bist also die Bloggerin Lisa“, sagt Dr. Bandura. „Gammelige Erscheinung, maulfaul, aber glasklar im Kopf. Sauintelligent. Messerscharfe Feder. Leider wurde dein Mitgliedsantrag abgelehnt.“
„Ich hab keinen Antrag gestellt“, sage ich nur, aber ich spüre, wie mir das Herz hüpft, denn es konnte sich bei der Gruppierung nur um die Köln-Düsseldorfer Selbsthilfegruppe handeln, Bekannte von der Frau Keuner, ungeimpfte bzw. zwangsgeimpfte Ü60er mit dem entsprechenden Galgenhumor. Ich wollte, ich musste dabei sein!
Dr. Bandura holt zwei Flaschen alkoholfreies Alt aus der Kühlbox und drückt mir eine davon in die Hand. „Du kannst dich bei uns entschuldigen, indem du den Blog-Beitrag schreibst. Du weißt schon.“
„Wofür soll ich mich denn entschuldigen?“
„Du hast Informationen, die für die Öffentlichkeit von Interesse sind, für dich behalten. Du hast verschwiegen, dass der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, der ja immerhin für das Gesundheitsministerium arbeitet, raucht bzw. geraucht hat.“
„Die paar Zigaretten.“
„Es geht um mehr als um ein paar Zigaretten.“
Dr. Bandura nimmt einen Schluck Bier und tupft sich mit einem Tüchlein den Mund ab. „Diese Info hat mich auf eine interessante Fährte geführt.“ Sie setzt die Flasche ab und reißt eine Tüte Chips auf: „Lass knacken, Lisa.“
„Danke, aber meine Hände sind…“
Dr. Bandura grinst. „Ich versteh, die Fußboden-Nummer.“ Sie lehnt sich im Campingstuhl zurück, trinkt und lässt knacken. Eine Weile schweigt sie. „Je länger ich mich mit der KI beschäftige“, sagt sie dann, „desto mehr liebe ich die gute, alte Suchmaschine. Die tut nicht so, als wüsste sie die Wahrheit. Ich habe der Suchmaschine eine Frage gestellt: Raucht Ranga Yogeshwar?“
„Und?“
„Nicht die eine richtige Antwort, aber 45.000 Einträge“, sagt Dr. Bandura. „Das nenne ich offene Kommunikation. Auf diesem Weg bin ich auf das Rauchernetzwerk gestoßen. Kennst du das Rauchernetzwerk?“ Ich schüttele den Kopf.
„Ausgesprochen scharfsinnige Autoren. In einem Beitrag vom 11.9.2018 erklären sie am Beispiel der Ekelaufdrucke auf den Zigarettenschachteln den Nocebo-Effekt. Lisa, was die schreiben, das übernimmst du bitte so in deinen Blog-Beitrag.“
„Weiß nicht, muss ich mir noch angucken.“
„Du kommst nur deiner Aufklärungspflicht nach“, sagt Dr. Bandura und reicht mir ihr Smartphone.
„Wenn du weiterlesen anklickst, kommt etwas sehr Interessantes. Ich wiederhole: Wer weiß, wie viel Schaden die immer selbe Leier von den ach so bösen Gefahren des Rauchens in den letzten Jahren bereits angerichtet hat… Und jetzt kommt’s, Lisa. Was die Jungs vom Rauchernetzwerk nach 13 Jahren ausgegraben haben, das setzt du bitte fett markiert in deinen Blog-Beitrag. Also: Das sagte selbst die Wissenschaftssendung „Quarks & Co.“ (WDR, mit Ranga Yogeshwar). Auf deren Webseiten hieß es schon 2005, als reine Textbehauptungen und noch keine Bilder die Tabakschachteln verunstaltet haben: „Möglicherweise löst schon der Warnhinweis Krebs aus. […] Angesichts eines so massiven Noceboeffektes ist es fraglich, ob es wirklich heilsam ist, wenn […] auf Zigarettenpackungen Hinweise über die Risiken des Rauchens stehen. Möglicherweise wecken gerade diese kurzen Sätze in den Konsumenten die Erwartung, tatsächlich an Lungenkrebs zu erkranken. Und das macht die Entstehung eines solchen Krebsleidens möglicherweise nur noch wahrscheinlicher. Schließlich belegen Placebo- und Noceboeffekt, wie extrem wirkungsvoll positive und negative Erwartungen sein können.„
„Klingt interessant“, sage ich nur.
„Interessant?“ Dr. Bandura grinst. „Das ist Aufklärung im besten Sinn. Im WDR hatte Aufklärung früher einmal einen hohen Stellenwert. Die scharfe Kritik an den Warnhinweisen auf den Zigarettenschachteln hat vermutlich jemand geschrieben, der als Raucher zu den Betroffenen gehört, vielleicht Yogeshwar höchstpersönlich. Was löst laut Quark& Co den Nocebo- Effekt aus? Eine Todesdrohung. Im Fall der Ekelaufdrucke lautet die unterschwellige Drohung: Wenn du nicht an Lungenkrebs sterben willst, hör auf zu rauchen. Und dann…“ Dr. Bandura trinkt noch einen Schluck.
„Und dann?“
„16 Jahre später, im Sommer 2021, als es längst die ersten Impfdurchbrüche gibt und das Vertrauen in die Impfung Brüche kriegt, ist es ausgerechnet Nocebo-Spezialist Ranga Yogeshwar, der noch einmal für die Corona-Impfung wirbt und sehr direkt eine Todesdrohung ausspricht: „Wenn du nicht an Covid-19 sterben möchtest, lass dich impfen!“ https://www.facebook.com/bmg.bund/videos/wenn-du-nicht-an-covid-19-sterben-m%C3%B6chtest-lass-dich-impfen-ranga-yogeshwar-erkl/541281913761767 Unser smarter Wissenschaftsjournalist setzt den Nocebo-Effekt ein, um die Menschen zur Impfung zu bewegen, aber die Leute bemerken es nicht… Veröffentliche bitte das, was ich sage, genau so in deinem Blog.“
„Das ist ein schwerer Vorwurf, das veröffentliche ich nicht.“
„Beruf dich auf mich“, sagt Dr. Bandura. „Außerdem sind das alles Fakten. Das Werbe-Filmchen mit der Todesdrohung steht nach fast drei Jahren genau so noch im Internet, auf der Facebook-Seite des Bundesministeriums für Gesundheit, und auf YouTube kann man sich das komplette Video angucken, dabei ist alles, was da behauptet wird und ohnehin nur eine Halbwahrheit war, wissenschaftlich längst überholt. Das ist Panikmache unter dem Deckmantel der Gesundheitsaufklärung.“
Die Frau Keuner hat ihre Runde gedreht und ist wieder zu uns gestoßen. Nimmt eine Flasche Kölsch aus der Kühlbox, setzt sich und prostet mir zu. „Sag mal, Lisa. Haben deine Eltern dir damals gedroht?“ Ich schüttele langsam den Kopf.
„Nie?“
„Nie.“
Die Frau Keuner grinst: „Deshalb ist nichts aus dir geworden. Sag mal, weinst du?“
„Wie süß“, sagt Dr. Bandura. „Menschen, die in der Kindheit nicht von den Eltern bedroht werden oder wurden, sind vom Aussterben bedroht. Lisa, du bist aufgenommen.“
Jetzt bricht es aus mir heraus: „Der Ranga Yogeshwar ist doch ein guter Mensch, er hat den Brief an Olaf Scholz mit verfasst und erstunterschrieben. Er hat sich schon vor Jahren gegen das Social Freezing ausgesprochen.“
Dr. Bandura seufzt. „Aber warum wird er nicht aktiv? Mit seinem Wissen, seiner Intelligenz und seinem Einfluss müsste er sich noch einmal klar und deutlich gegen Waffenlieferungen aussprechen und was gegen die Ekelaufdrucke auf den Zigarettenschachteln tun.“
„Was die Impfung angeht, macht er uns Todesangst“, sagt die Frau Keuner. „Er droht mit dem Tod.“
„Oh ja, er droht mit dem Tod“, wiederholt Dr. Bandura.
„Das tun doch andere auch“, sage ich schnell.
„Nur nicht so brillant“, sagt Dr. Bandura. „Man kennt sich, man hilft sich, hat schon Konrad Adenauer gesagt.“ Tippt auf ihrem Smartphone herum. „Kurz nach der Bundestags-Wahl 2021 empfiehlt sich Yogeshwars Freund Karl Lauterbach mit einer Todesdrohung für das Amt des Bundesgesundheitsministers. Ich zitiere aus dem Stern: ‚Lauterbach betonte erneut die Bedeutung von Impfungen. „Klar ist aber, dass die meisten Ungeimpften von heute bis dahin entweder geimpft, genesen oder leider verstorben sind, denn das Infektionsgeschehen mit schweren Verläufen betrifft vor allem Impfverweigerer“, sagte der SPD-Politiker.'“ https://www.stern.de/gesundheit/corona–karl-lauterbach-fuerchtet-tod-vieler-ungeimpfter-30876252.html
„Er droht mit dem Tod“, sagt die Frau Keuner.
„Das veröffentliche ich nicht“, sage ich. „Außerdem ist das keine Todesdrohung. Juristisch nicht“.
„Aber ethisch“, sagt Dr. Bandura. „Medizinethisch. Der Missbrauch des Nocebo-Effekts war übrigens schon im 19. Jahrhundert bekannt. Ich bin kürzlich auf einen gern zitierten Schlüsselsatz in der Gründungsschrift der ‚American Medical Association‘ von 1847 gestoßen: „Das Leben eines Patienten kann nicht nur durch die Handlungen eines Arztes verkürzt werden, sondern auch durch seine Worte oder sein Verhalten.“ Zitiert nach: https://www.aerzteblatt.de/archiv/62781/Arzt-Patienten-Kommunikation-Verbesserung-des-Heilerfolgs-durch-die-richtigen-Worte
„Da fehlt noch einer“, sagt die Frau Keuner.
„Jau, und dann bewahrheitete sich was anderes“, sagt Dr. Bandura. „Nicht Wenn du nicht an Covid-19 sterben möchtest, lass dich impfen!, sondern…“
Die Frau Keuner grinst. „Lass dich impfen, wenn du deinen Job nicht verlieren willst.“