„Warte, warte nur ein Weilchen…“

In der westlichen Welt wird so viel Fleisch gefressen wie nie, aber es gibt nach wie vor Nahrungstabus. Mitteleuropäer schrecken immer noch davor zurück, Maden oder Schlangen zu essen.

Wenig zimperlich hingegen sind wir beim Verspeisen von Rindern, Schweinen, Hühnern und Schafen. Fleischfresser ekeln sich allenfalls vor dem Verzehr von Knorpel und Innereien. Doch was Verwurschtelung, Verpackung und Vermarktung essbarer Fleischteile angeht, sind der menschlichen Phantasie offenbar keinerlei Grenzen gesetzt.

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Das gehört in Feldrucksäcke und Survival-Bags: Bio-Räucherfleischchips

Diese Chips-Pyramide aus Dosen mit garantiert nitritpökelsalzfreien Bio-Fleisch-Chips habe ich kürzlich im Nippeser Alnatura entdeckt: Irrwitzig!

Mich erinnern die frittierten Fleisch-Scheibchen an das gleichfalls in Scheiben geschnittene, keimfrei plastinierte Menschenfleisch in der Körperwelten-Ausstellung des skrupellosen Nihilisten Gunther von Hagens. Der Unterschied: Die Plastinate sind zwar unendlich haltbar, aber zum Verzehr nicht geeignet.

 

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