Stellwerk 60 – Ein Projekt mit Weitblick

Nach meinem „Elfchen im Achten“ musste ich Schelte beziehen. Warum redest du so kritisch über die Stadt Köln, wo du doch seit 42 Jahren ohne Unterbrechung gerne hier lebst?

Zu meiner damaligen Wahl sage ich heute noch einmal:  „Ja.“

Auch wenn ich manches kritisch sehe, hänge ich doch sehr an meiner Wahlheimat-Stadt. Man könnte mich nirgendwohin mehr verpflanzen. Der Mann meines Lebens ist gebürtiger Kölner, meine beiden Töchter sind hier aufgewachsen.

2007 haben wir in der Autofreien Siedlung Stellwerk 60 nichtsahnend ein Haus gekauft. Das Reihenhaus musste erst noch gebaut werden, es wurde höher, die erste Zwischendecke wurde eingezogen… Doch erst, als das Dachgeschoss fertig war, machten wir beim Blick durch das noch unverglaste Fenster eine Entdeckung. Ein Bauwerk, etwa drei Kilometer weit weg von hier, zeigte uns seine zwei Türme: Der Kölner Dom. Na ja, eher die Spitzen der Türme.

im Sommer nimmt uns ein hoher Baum mit üppigen Blättern die Sicht, aber spätestens an Weihnachten gibt der Winter den Blick wieder frei. Ohne die zwei Domspitzen, die manchmal im Nebel verschwinden, würde ich nicht wissen, wie oft es hier dunstig oder regnerisch ist. Aber eines weiß ich genau: „Mer losse d’r Dom en Kölle, denn do jehööt hä hin.“

Eine gute Kommunalpolitik gibt uns Bürgern den Raum, den wir brauchen. Nur so kommen wir uns nicht ins Gehege. Eine gute Idee:

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In den ersten zwei Ferienwochen gab es wieder „Mini-Nippes“, die beliebte Sommerferienfreizeit rund um die Olympiahalle (vgl. den Vorjahres-Beitrag hier im Blog). Damit die Kinder und Jugendlichen bequem parken konnten, hatte die Stadt Köln direkt vor dem Eingang zwei Auto-Parkplätze gesperrt, nur tagsüber natürlich. Es hat geklappt: Zwei Auto-Parkplätze gingen „verloren“, aber man hatte Platz für 24 Fahrräder und zwei Roller gewonnen… Da ohnehin viele Anwohner auf Reisen waren, gab es, soviel ich weiß, keine Beschwerden.

 

Ein Platz für Pflanzen:

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Allen Unkenrufen zum Trotz ist Köln auch eine grüne Stadt. Das Grün ist da, wir müssen es nur finden – und entsprechend pflegen. So sucht die Stadt Köln „engagierte Bürgerinnen und Bürger, die eine Patenschaft für ein Baumbeet oder eine Grünfläche in unseren Straßen, Grünanlagen oder auf Plätzen übernehmen.“ Wichtig: „Es dürfen für die Pflege des Grüns oder zur Bekämpfung von Schädlingen keine chemischen Mittel verwendet werden.“

Weitere Informationen: https://www.stadt-koeln.de/artikel/05239/index.html#

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