S O S : ALL YOU NEED IS LESS! Zum weltweiten Klima-Streik am 20.9.2019

 

 

Bei der großen Klima-Demo vor zwei Wochen gingen allein in Köln etwa 70.000 Menschen auf die Straße. Bundesweit waren es rund 1,4 Millionen. „Fridays For Future“ hatte für diesen Freitag alle Menschen, diesmal ausdrücklich auch die Erwachsenen, zu einem globalen Klimastreik aufgerufen, dem weltweit einige Millionen Menschen folgten. In Deutschland hatten sich zahlreiche Verbände, Vereine und andere Gruppierungen dem Aufruf angeschlossen. Parents for Future demonstrierten, Grandparents for Future und unzählige andere älter Gewordene.

Doch im Mittelpunkt der Demonstration standen wie an jedem Friday For Future die Kinder und Jugendlichen. Blickfang waren nicht (wie wir es von Demonstrationen kennen) die großen Banner der etablierten Erwachsenen-Organisationen, sondern die pfiffigen, ganz unterschiedlichen Plakate der Schülerinnen ud Schüler.

Der Treffpunkt Hans-Böckler-Platz war für die vielen Menschen viel zu klein. Daher versammelten sich die Menschen, die (wie ich) zu Fuß aus den angrenzenden westlichen Stadtteilen gekommen waren, auf den Wiesen des Inneren Grüngürtels. Zwar dauerte es fast zwei Stunden, bis die Demo endlich losgehen konnte, aber bei schönstem Wetter ließ es sich unter (und auf) den Platanen gut aushalten.

 

Hier kommentiert ein 12(!) jähriger Kölner die aktuelle Klimapolitik:

 

 

Hier kommentiert ein 12 (!) jähriger Kölner die aktuelle Klimapolitik.

Eine Auswahl an weiteren nachdenklich stimmenden, beschämend klugen Plakaten:

 

Die erschreckend klugen Gedanken verantwortungsbewusster Kinder:

 

Kinder sind noch bei klarem Verstand. Sie ahnen, wie es um die Welt bestellt ist. Sie sind ja nicht blöd. Kinder sind weder geldgeil noch korrupt, lieben Sparschweine, halten aber nicht viel von Vermögensbildung und Profitmaximierung. Sie mögen Wettspiele und gewinnen auch gerne, streben aber nicht nach Ruhm. Kinder wissen, dass man sich Freunde nicht kaufen kann.

Kinder lieben Tiere. Wenn sie hören, dass die Eisbären in Gefahr sind, sind sie nicht nur traurig, sondern fühlen sich auch nicht mehr geborgen. Unsere wirtschaftsorientierte Politik lässt das kalt. Kinder kosten zwar Geld und tragen zum Wirtschaftswachstum bei, aber sie zahlen weder Steuern noch Krankenkassenbeiträge. Wir sollten uns wundern, dass unsere Kinder den Erwachsenen immer noch vertrauen, dass sie in die Schule gehen, eifrig lernen und sich regelmäßig die Zähne putzen.

Ein Kuscheltier-Aufschrei:

 

 

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