Dreifachimpfung in einer Osnabrücker Eisdiele?- Was dahinter steckt

Meine Tochter Lea ruft mich am Sonntagabend aufgeregt an: „Mama, ich hab da was erlebt. Eine Corona-Impf-Geschichte. In der Eisdiele…“ Ich will genauer wissen, was passiert ist, ich platze vor Neugier, aber meine Tochter lässt mich eine Weile zappeln. Dann erzählt sie mehr: Am Nachmittag ist sie mit Freundin Cora* in einer Osnabrücker Eisdiele gewesen. Dort bietet man Eisbecher mit Namen Impfung an. Meine erste Frage lautet wie immer: „Hast du Fotos gemacht?“

Das ist das Schöne am Smartphone: Sie hat.

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Eis ist süß – Corona ist für Kinder in aller Regel harmlos.

Ich bat meine Tochter aufzuschreiben, was sie erlebt hat. Gestern morgen schickte sie mir dann einen kleinen Dialog, den ich ein bisschen ausgeschmückt habe, vor allem den Part der Eisdielen-Chefin. Diese Eisdielen-Chefin erinnert mich an Angela Merkel. Deshalb habe ich aus der Mama der jungen Eisverkäuferin eine Mutti gemacht.

Mein Wahlkampf-Vorschlag für die Große Koalition in Berlin: Könnte sich nicht Angela Merkel unters Volk mischen und Eisbecher namens Impfung verkaufen, wo doch Karl Lauterbach im Impfzentrum munter mitgeimpft hat? Ich glaube nämlich, dass Angela Merkel die Idee, dass man Impfungs-Eisbecher verkauft, richtig toll fände.

Ort des Geschehens: Eine Eisdiele in Osnabrück-Sutthausen.


CORA: Sagen Sie mal, wer von Ihnen ist für die Namen der Eisbecher verantwortlich?

EISVERKÄUFERIN: Meine Mama. „Mama“ kommt und stellt sich neben die Tochter.

CORA: Wenn man in die Eisdiele kommt, möchte man doch das Eis genießen und nicht auch noch hier mit dem Thema Impfung konfrontiert werden. Wollen Sie Ihre Namensgebung nicht noch einmal überdenken?

MUTTI leise lachend: Keine Bange, Sie werden nicht geimpft. Das sind nämlich nur Eisbecher.

CORA: Das hab ich mir gedacht, aber das finde ich gar nicht lustig.

MUTTI: Sie vielleicht nicht. Sie verstehen wohl keinen Spaß. Bisher hat die Kundschaft den Humor verstanden, und die Becher sind gut angekommen. Weil es kreativ ist.

CORA: Ich finde es überhaupt nicht kreativ.

MUTTI: Ich erkläre es Ihnen. Also: Bei der Impfung 1 gebe ich Vanilleeis und Erdbeereis in den Becher. Und dann komme ich mit dem Tupfer, aber ich tupfe das Eis natürlich nicht ab. In diesem Fall ist der Tupfer ein Sahne-Tupfer, eine große Portion Sahne… Weiße Schokoraspeln… Und zu guter Letzt… Kichert… Zu guter Letzt komme ich noch mit der Erdbeerspritze. Den Inhalt spritze ich aber nur in den Eisbecher. Versprochen! Und meine Erdbeerspritze enthält nur Erdbeersoße. Aber da fehlt noch was… Na? Guckt Lea und Cora grinsend an… Da fehlt das Pflaster. Aber das klebe ich Ihnen nicht auf den Arm, das klebe ich nicht auf den Eisbecher, sondern… Kichert… Das klebe ich Ihnen aufs Mäulchen…

LEA: Ich will Ihnen noch was sagen. Es sind doch die Kinder, die besonders gerne Eis essen. Und die 12jährigen können ab morgen geimpft werden. Sie kriegen hier einen süßen Vorgeschmack auf eine Impfung, die doch sehr fragwürdig ist. In meinen Augen machen Sie Impf-Werbung.

EISVERKÄUFERIN (TOCHTER): Danke für Ihre Rückmeldung.

LEA: Ihr Eis ist lecker, aber wir beide werden nicht mehr in diese Eisdiele kommen.

EISVERKÄUFERIN (TOCHTER): Damit können wir leben.

***

Kleine Ergänzung: Cora und Lea mögen klassische Eis-Kreationen, insbesondere Spaghettieis. Das beste Spaghetti-Eis rundum Osnabrück gibt es, wie die beiden sagen, in Hagen am Teutoburger Wald. „Spaghettieis“ ist zwar im Jahr 1969 von einem Italiener kreiert worden, aber typisch deutsch: „Spaghettieis ist eine in Deutschland übliche Speiseeis-Zubereitung, die optisch an Spaghetti mit Tomatensoße und Parmesan erinnern soll.“ (wikipedia)

*Cora heißt in Wirklichkeit anders. Ich habe ihren Namen geändert, da Cora im Gesundheits-Bereich arbeitet, aber ein Impfangebot nicht angenommen hat.

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„… Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig…“ https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988#toggledown-content-8 7.6.2021

Seit Anfang der Woche können sich auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren impfen lassen, genauer gesagt: Eltern vom Kindern ab zwölf Jahren können es zulassen, dass ihre Kinder geimpft werden. Dabei kann eine Corona-Infektion Kindern nicht viel anhaben.

12jährige Kinder sind noch nicht in der Lage einzuschätzen, was da passiert. Selbst von der impffreudigen STIKO gibt es nur eine eingeschränkte Empfehlung. Das ist gut so. Eltern, die der Impfung skeptisch gegenüber stehen, können sich (noch) auf die STIKO berufen.

Viele Gründe sprechen gegen die Corona-Kinder-Massenimpfung. Ich persönlich finde es unverantwortlich, heranreifenden („pubertierenden“) jungen Menschen, die dabei sind, sich zu Erwachsenen zu entwickeln, einen mRNA-Impfstoff zu verabreichen, der unter Umständen in die biologischen Rhythmen eingreift. Es gibt Hinweise darauf, dass die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna den weiblichen Zyklus manipulieren: „… Viele Menschen teilten ihre eigenen Geschichten auf Twitter. „Ich bin genau eine Woche nach meiner zweiten Moderna-Impfung und habe einen sehr schweren Zyklus, und ich bin ungefähr 2,5 Wochen zu früh“, schrieb eine Nutzerin. „Ich habe Moderna am letzten Tag meiner Periode bekommen. Neun (!!!!) Tage später bekam ich eine weitere Periode und es war ein Albtraum“, kommentierte eine andere.…“ Die das twittern, sind keine jungen Mädchen, sondern erwachsene Frauen, deren Zyklus sich längst eingespielt hat. https://www.fr.de/wissen/corona-coronavirus-impfung-impfstoff-menstruation-periode-blutungen-kraempfe-90479717.html

Dabei schont das Virus (tendenziell) uns Frauen. Während insbesondere Frauen schwere Nebenwirkungen der Impfung beschreiben, schützt unser Geschlecht uns davor, „in Zusammenhang mit Corona“ zu sterben. Aktuelle Zahlen für Deutschland: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

Ich habe nachgezählt und nachgerechnet (Stand: 8.6.2021): Von den insgesamt knapp 90.000 Toten „in Zusammenhang mit Corona“ waren nur 3889 Menschen unter 60 Jahre alt. Und (immer noch „nur“) 11.880 Verstorbene waren unter 70. Von diesen Menschen waren 3579 weiblich und 8301 männlich.

Unter allen „im Zusammenhang mit Corona“ Verstorbenen unter 70 gibt es also mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen. Das Verhältnis ändert sich auch bei den 70 bis 79jährigen Verstorbenen kaum (6656 Frauen : 11763 Männer). Erst bei den über 80jährigen Corona-Toten sind Männer und Frauen gleichauf, und mit über 90 sterben „in Zusammenhang mit Corona“ deutlich mehr Frauen. Der Grund: Die höhere Lebenserwartung der Frauen. Über 80jährige sind nun mal vorwiegend weiblich.

Impfungen sind medizinische Errungenschaften. Es gibt schwere Krankheiten, denen mit einer Impfung vorgebeugt werden kann, etwa die Kinderlähmung. Die Polio-Impfung ist segensreich. Aber auch dieser zur Zeit viel zitierten „Erfolgsgeschichte“ ging eine Katastrophe voraus, die offenbar in Vergessenheit geraten ist. In den 1950er Jahren wurden Kinder bei einem Großversuch in den USA „versehentlich“ mit Polio infiziert. Stell dir vor, du wirst gegen eine schwere Krankheit geimpft, aber im Impfstoff ist der Erreger dieser Krankheit aktiv. Diese Horror-Vorstellung wurde für hunderttausende Kinder Wirklichkeit.

„… Seit den 1930er Jahren gab es Versuche, einen Polioimpfstoff herzustellen, meist mit durch Formaldehyd inaktivierten Viren. Diese waren jedoch nicht wirksam. Erst 1954 konnte in den USA ein von Salk und Mitarbeitern hergestellter inaktivierter Polioimpfstoff in einer großen randomisierten klinischen Studie mit mehreren hunderttausend Kindern getestet werden. Eine Zulassung des Impfstoffes erfolgte unmittelbar nach Bekanntgabe der Studienergebnisse 1955.

Wenige Wochen nach Beginn des Routineeinsatzes des inaktivierten Impfstoffes in den USA kam es zu einem schweren Zwischenfall. Durch Mängel in der Produktion gelangten nicht inaktivierte Polioviren in den Impfstoff. Dadurch wurden mehrere hunderttausend Kinder infiziert, es kam zu 51 Fällen von dauerhafter Paralyse und zu fünf Todesfällen. Dieser nach dem Hersteller Cutter Laboratories benannte Cutter-Incident gilt als einer der schwersten Arzneimittelskandale in den USA. Untersuchungen ergaben, dass Reste von Zellkulturzellen in der Virussuspension die vollständige Inaktivierung durch Formaldehyd verhindert hatten.[28] (wikipedia)

Der Ausdruck „Arzneimittelskandal“ banalisiert das, was passiert ist. Wir brauchen neue Begriffe für die menschenverursachten medizinischen Katastrophen. Und:

Wir brauchen einen neuen „Hippokratischen Eid“, der anders als der ursprüngliche Eid das Kind nicht ausklammert, sondern DAS ZU SCHÜTZENDE KIND in den Mittelpunkt rückt.

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