And the winners are…

Beim Kölner Stadtradeln 2017 landete unser Team „Stellwerk60 – SattelFest“ mit 37 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf Platz 15 in der Kategorie „teilnehmerstärkstes Team“ und ließ 174 Kölner Teams hinter sich!!!

Hier das siedlungsinterne Endergebnis:

Träger des Gelben Trikots ist…..

… Alf Kroll mit 417 geradelten Kilometern.

Trägerin des Rosa Trikots ist…. 

… Mathilde Herzog de Waal mit 395,2 geradelten Kilometern.

Den Kleeblatt-Preis hat gewonnen….

… die Familie Meyer mit 405 geradelten Kilometern.

Den Couple-Cup erradelte…

… das Duo Babsy&Co mit 551 Kilometern.

Herzlichen Glückwunsch!!!

Ich möchte das Team Stellwerk60 – SattelFest zur internen Siegerehrung einladen, die diesmal nicht auf dem Klimastraßenfest stattfindet, sondern auf dem großen Jubiläums-Fest der autofreien Siedlung am 2. September. Stellwerk 60 wird zehn, und das wird am 2.9. entsprechend gefeiert. Genaueres werde ich noch mitteilen.

Herzliche Grüße, Teamkapitänin Lisa

Noch ein Hinweis:

Der Unterschied zwischen Auto und Fahrrad besteht unter anderem darin, dass man ein Auto nicht stemmen kann. Das Foto zeigt eine bärenstarke Nippeser Radfahrerin. Geknipst habe ich es im Anschluss an die gelungene Premiere der „Öffentlich-Kritischen Maßnahme Köln-Nord-Nippes“ am 13. Juli.

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Was hat die, das ich nicht habe? Bärinnenkräfte.

ÖFFENTLICH-KRITISCHE MASSNAHME KÖLN-NORD-NIPPES

Diese „Maßnahme“ ist eine zwanglose Stör-Aktion und eine unterhaltsame Möglichkeit, auf die große Zahl der Nippeser Radfahrer öffentlich aufmerksam zu machen. Die Premiere am 13. Juli hat richtig Spaß gemacht: Nach einer Auftakt-Ehrenrunde auf dem Wilhelmplatz radelten wir, eine Gruppe von 30 Personen, eine Stunde lang jodelnd, pfeifend und klingelnd quer durch den Stadtbezirk Nippes, immer dem Hinterrad des/der wechselnden Vorwegradelers/Vorwegradelerin nach.

Ab 16 Personen ist eine radelnde Gruppe ein Pulk. Der Pulk muss nicht die Radwege benutzen, sondern darf auf der Straße fahren. Verkehrspolizeilich bilden alle Pulk-Mitglieder zusammen ein großes Fahrzeug. Springt eine Ampel auf Rot, wenn erst ein Teil der Gruppe gefahren ist, müssen die anderen Radler nicht erst auf Grün warten, sondern dürfen (und sollten!) hinterher fahren.

Genau das ist bei der Premiere mehrmals passiert. Es fühlte sich großartig an, ich radelte zügig, aber in aller Seelenruhe am Ende der Gruppe – hinterstes Glied eines gut gelaunten, 30köpfigen, 60beinigen Pulks. In diesen Momenten wurde die Tour zur Mutprobe, denn der Gegenverkehr musste warten: Vorfahrt für den Radverkehr. Einzelne geübte Radfahrer übernahmen die Aufgabe, den Gegenverkehr zu blockieren und aufgebrachte Autofahrer zu beschwichtigen. Das habe ich mich nicht getraut – beim nächsten Mal vielleicht. Wie aggressiv viele Autofahrer sind, kriegten wir nämlich deutlich zu spüren: Blöde Sprüche, Hupen, Geschrei. Wütend aufheulende Motoren, als wieder auf die Tube gedrückt werden durfte.

Die Nippes-Fahrt ist der “Critical Mass” nachempfunden, bei der alleine in Köln an jedem letzten Freitag im Monat etwa 1000 Radler mitfahren. Wie bei der „Critical Mass“ handelt es sich nicht um eine Demonstration. Jede/r Teilnehmer/in fährt auf eigene Gefahr.

Ab August findet die Nippes-Mass immer am 1. und 3. Donnerstag im Monat statt.

Treffpunkt: 17:30 auf dem Wilhelmplatz

Start: 18:00 Uhr

Ende: ca. 19:00 Uhr (Wilhelmplatz)

anschließend: Besprechung und Ausklang

AUF DASS DIE RÄDER ROLLEN

Weitersagen!