Elfchen im Elften: „The Great Health Dictator“

Fast 20 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs schrieb Charlie Chaplin in seiner Autobiografie: „Hätte ich von dem Grauen in den deutschen Konzentrationslagern gewusst, ich hätte ‚Der große Diktator‘ nicht machen können; ich hätte keine Witze über den mörderischen Wahnsinn der Nazis machen können.“ Zitiert nach: https://www.spiegel.de/fotostrecke/charlie-chaplins-hitler-parodie-der-grosse-diktator-fotostrecke-129329.html

Wie gut, dass Chaplin das Ausmaß des Grauens nicht bewusst war, denn so haben wir mit der Hitler-Persiflage „Der große Diktator“ das wohl beeindruckendste filmische Porträt des größenwahnsinnigen, an die Macht gekommenen psychisch gestörten Mannes.

Welche Spiele spielt der Größenwahnsinnige, wenn er alleine ist, wenn kein Mensch ihn stören kann? Die berühmteste Szene des Films zeigt Chaplin’s „Führer“ Anton Hynkel (den niemand anderer als Charlie Chaplin hätte verkörpern können!) in einem tänzerischen Liebesspiel mit der Erde, musikalisch untermalt von der Ouvertüre aus Richard Wagners Lohengrin. Tief erschüttert hebt Hynkel vorsichtig, geradezu zärtlich einen riesigen, mit Luft gefüllten Globus aus einem Gestell, um sich tänzerisch an ihm zu ergötzen. Hynkels Blick ist mild, seine Gesichtszüge werden weich, die Konturen zerfließen (Wie Chaplin das fertiggebracht hat, weiß ich nicht, es ist großartig!). Er balanciert die Erde auf der Fingerspitze, lässt sie los, tippt sie an, lässt sie bis an die hohe Zimmerecke fliegen, um sie dann -entzückt, entrückt- tänzerisch wieder einzufangen. In seiner sentimentalen Selbstfeier bemerkt Hynkel allerdings nicht, dass der Globus nur schweben kann, weil er mit Luft gefüllt ist. So zerplatzt am Ende nicht nur der Ballon. https://www.filmstarts.de/kritiken/2253/trailer/19220494.html

Zu unser aller Glück besaß Hitler noch keine Atombombe. Und zu unser aller Glück war die medizinische Wissenschaft noch nicht so weit entwickelt wie heute. Bei der Durchführung ihrer sadistischen Menschenversuche konnten die Nazis noch nicht auf das unüberschaubar große Arsenal medizinischer Mittel zurückgreifen, über das wir heute verfügen. Die modernen medizinischen Techniken hätten den Optimierungs- und Auslesewahn der Nationalsozialisten bedient und beflügelt: Die Techniken der Identifikation von Chromosomen-Anomalien, der künstlichen Befruchtung sowie die Techniken der Genmanipulation („Crispr Cas„).

Wir können uns freuen sei ohne Sorge, denn die Nazis von damals ohne Sorge sei ohne Sorge, die gibt es nicht mehr.

Der große Diktator von heute wäre kein plumper „Hynkel“, sondern ein gebildeter Mann aus gutem Hause mit guten Manieren. Um Macht auszuüben, müsste er nicht einmal ein politisches Amt bekleiden. Allein sein unendlicher Reichtum würde ihm Macht verleihen. Er wäre Milliardär, ein Philanthrop, ein Menschenfreund. Mit sanfter Gewalt würde er versuchen, uns Menschen nicht nur psychisch, sondern auch physisch zu manipulieren. Er würde uns glauben machen, dass er es gut mit uns meint.

The Great Health-Dictator

… stelle

ich mir

als Clowndoktor vor,

mit 140000000000 Impfspritzen jonglierend:

Tooor!

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Altherren-Phantasie im 21. Jahrhundert: Ein kleines kokettes Mädchen mit einem Sparschweinchen unterm Arm. Rührend, nicht wahr? Das Mädchen trägt ein Flügelhemd, dessen Ärmel man, wenn es geimpft wird, ganz leicht hochheben kann. Als wir kleine Mädchen waren, wurde uns gesagt, dass wir von fremden Männern nichts annehmen dürften. Doch Bill Gates ist kein fremder Mann, und die Millionen kleiner Mädchen impft er nur in Gedanken… Aber warum finde ich das kleine Mädchen kokett? Ich gucke mir das Bild noch einmal genauer an. Was ich unbewusst aufgenommen hatte, nehme ich jetzt bewusst wahr: Das Mädchen spitzt nicht nur den Mund, sondern drückt ihr Kinn so zusammen, dass es aussieht, als berühre sie ihre Schamlippen. Ich fürchte, der Fotograf hat ihr genau gesagt, wie sie sich anzufassen hat. Diese Werbeanzeige, die seit Wochen auf der Internet-Seite boerse.de für den „Boerse.de-Weltfonds“ wirbt, oberste Zielgruppe: Wohlhabende Rentner, ist meines Erachtens ein klarer Fall von Kinderpornografie. Der Zusammenschnitt beider Werbeanzeigen jedoch (Foto: boerse.de, 2.11.2021) ist nicht nur pornografisch, sondern der Gipfel der Schamlosigkeit.

Er ist kein Geheimnis, dass lange vor Corona weltweit Katastrophen-Szenarien für den Fall einer „Pandemie“ entwickelt wurden. Was fehlte, war die Pandemie. Doch dann „kam“ Corona. Die Krankheit war allerdings nicht so gefährlich wie „erwartet“. Aber da wir alle das Märchen „Aschenputtel“ kennen, wissen wir, wie schnell und brutal das, was nicht passt, passend gemacht werden kann. (Zur Erinnerung: Damit ihnen Aschenputtels kleiner Schuh passte, den der verliebte Prinz gefunden hatte, hackten sich des Aschenputtels Stiefschwestern die Zehen bzw. die Hacken ab.)

Im Fall von Corona wurde zunächst nicht das physische, sondern das psychische Hackebeilchen ausgepackt, die Angstmacherei (vgl.: „Warte, warte nur ein Weilchen…“). Schon im März 2020 wurde ein internes Papier aus dem Bundesinnenministerium publik, das drastische Maßnahmen zur „Krisenkommunikation“ und Panikmache empfahl: „Es sind schockierende Zahlen, die der interne Bericht „Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen“ durchspielt: 70 Prozent der Deutschen könnten sich mit dem Coronavirus infizieren, mehr als eine Million Bürger könnten sterben, wenn eine „massive Überlastung des Gesundheitssystems“ nicht durch entschlossenes Eingreifen vermieden wird.“ https://www.focus.de/politik/deutschland/aus-dem-innenministerium-wie-sag-ichs-den-leuten-internes-papier-empfiehlt-den-deutschen-angst-zu-machen_id_11851227.html

Hätte sich die Krankheit Corona zumindest als so gefährlich herausgestellt wie etwa die Schweinegrippe, die allerdings viel weniger ansteckend war als vermutet, wären die anfänglichen Maßnahmen unter Umständen sogar gerechtfertigt gewesen. So aber standen die staatlichen Zwangs-Maßnahmen von Beginn an in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr. Mit der Androhung einer Impfpflicht und der Ankündigung der irrwitzigen Kinderimpfung, die noch vor Weihnachten durchgeführt werden soll („Morgen, Kinder, wird’s was geben!„), ist endgültig eine Grenze überschritten.

Es reicht!

In einem informativen und bewegenden Video wendet sich der Berliner Arzt Thomas Sarnes an die Politik und zitiert eine alte indianische Weisheit: „Wenn du merkst, dass du auf einem toten Pferd reitest, steig ab.https://www.youtube.com/watch?v=phhqpeOwdzY

Jetzt knurren die Menschen sich an – Die stille Genugtuung eines altersweisen Nippeser Hütehundes

Hund Freki, vierbeiniger Bewohner der autofreien Siedlung Stellwerk 60, mag Corona. Die Menschen sind meistens zu Hause, führen ihre Hunde aus und kraulen die Katzen, sitzen auf dem Sofa oder am Computer, essen und gähnen viel – Und knurren sich an.

Im Lockdown haben sich die Nachbarn Hühner angeschafft. Was den Rüden irritiert: Ohne einen Hahn dabei legt jedes der drei Hühner alle zwei Tage ein Ei.

Vor allem in China, so hatte Freki gehört, lieben die Hunde Corona, denn neuerdings stuft das chinesische Landwirtschaftsministerium den Hund nicht mehr als „Nutztier“ ein. Bilder von chinesischen Lebensmittelmärkten hatten zu Beginn der Pandemie international Argwohn erregt. Konnten die toten Hunde, die man dort ungehemmt zum Verzehr feilbot, nicht Krankheiten übertragen? Daher wurden noch im Frühjahr 2020 die chinesischen Hunde als „Haustiere“ klassifiziert, was den Hundefleisch-Verzehr deutlich reduziert haben dürfte.

Inzwischen weiß man, dass der Mensch zwar den Hund, aber der Hund nicht den Menschen ansteckt. Sein Frauchen hatte ihm einen wissenschaftlich fundierten Text vorgelesen, den er auswendig kannte: „Mittlerweile ist bekannt, dass hinter den medial weit verbreiteten Fällen angeblich positiv getesteter Hunde in Hong Kong mehr steckt als meist dargestellt wurde: Von maßgeblicher Bedeutung für das Verständnis ist, dass im Falle der Hunde die Probe jeweils aus der Schnauze, explizit der Zunge, der Tiere entnommen wurde und sich der Erreger somit nicht „im“ sondern „am“ Tier befand. Daraufhin wurden die Hunde unter Quarantäne gestellt und die Tests mehrfach wiederholt: Die Ergebnisse waren stetig negativ.  Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die OIE sind sich einig, dass in diesen Fällen die Hunde weder infiziert noch erkrankt waren, sondern das Virus kurz vor den Tests über mit Sars-CoV-2 infizierten Menschen an das Tier gelangt sein muss… Eine Übertragung des Virus vom Hund auf den Menschen ist derzeit noch nicht vorgekommen.https://welttierschutz.org/haustiere-coronavirus/

Da er als Hund nicht mehr als Virus-Überträger galt, hatte das Kölner Gesundheitsamt, als es am 23. Juli zum Hausbesuch kam, bei den Menschen einen PCR-Test vorgenommen, nicht aber bei ihm. Das war begrüßenswert, denn insbesondere für ältere Hunde (und er war ein älterer Hund!) endete der staatliche Corona-Zugriff (nicht aber Corona!) unter Umständen tödlich. „The first known dog to test positive for the coronavirus has died in Hong Kong after apparently recovering from the disease, according to a local report. The pooch, a 17-year-old Pomeranian, passed away Monday after being returned home to its owner following a government quarantine and a negative test for the virus, the South China Morning Post reported.“ https://nypost.com/2020/03/17/first-dog-to-test-positive-for-coronavirus-has-died-in-hong-kong/ Zu deutsch: „Der erste bekannte Hund, der positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ist in Hongkong gestorben, nachdem er sich offenbar von der Krankheit erholt hatte, so ein lokaler Bericht. Der Hund, ein 17-jähriger Pomeranian, verstarb am Montag, nachdem er nach einer staatlichen Quarantäne und einem negativen Test auf das Virus zu seinem Besitzer zurückgebracht worden war, berichtet die South China Morning Post.“ Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Als sein Frauchen erfahren hatte, dass selbst die GRÜNEN für eine Corona-Impfpflicht waren, war sie traurig geworden. Sie sehnte sich nach einer Petra Kelly, wer auch immer die war. Doch anders als sonst hatte er nicht einmal den Versuch gemacht, sein Frauchen zu trösten. Leider musste er sagen, dass er eine Impfpflicht für erwachsene Menschen durchaus begrüßte. Denn diese fiese Grenzüberschreitung zeigte seinem Frauchen, dass der Mitmensch, kaum war er an der Macht, so menschlich nicht war.

Der Politiker, mit dem er am liebsten einmal wandern gehen würde, das war nicht der Habeck, sondern der Söder. Freki ist sich sicher: Hunde würden Söder wählen. Denn der Markus Söder ist zwar hart gegenüber den Menschen, aber sanft zu den Hunden: „Des Mannes bester Freund: der Hund“, hat er einmal gesagt. „Bei mir ist es eine Hundedame und heißt Fanny.“ (Facebook, 2. Februar 2015) Und als die Hundedame vor zwei Jahren starb, hat der Markus Söder die Menschen an seiner Trauer teilnehmen lassen: „Eine traurige Nachricht: unsere Labradordame Fanny ist verstorben. 12 Jahre war sie im Herzen der Familie. Wir werden sie sehr vermissen.“ (Facebook, 8. September 2019)

Freki befürwortet die Corona-Zwangsmaßnahmen, weil die Menschen diesmal nicht die Tiere drangsalieren, sondern die eigene Art. Endlich einmal wird nicht mehr den Tieren unterstellt, tödliche Krankheiten zu übertragen, sondern den Menschen.

Endlich sind die Menschen ihre eigenen Versuchskaninchen, denn die Corona-Impfung wurde nicht nur an den Tieren, sondern sehr bald auch an den Menschen erprobt. Und endlich müssen Menschen Maulkörbe tragen.

Freki begrüßt die strengen Gesundheitskontrollen, denn endlich sind es nicht mehr nur die Haustiere, die 3G vorweisen müssen. Bei seinen Reisen nach Cornwall im Jahr 2018 und nach Tyne and Wear im Jahr 2020 war Freki gechipt, geimpft, gecheckt (und entwurmt), sonst hätte man ihn gar nicht erst ins Land gelassen.

Eines Morgens -es war im Sommer vor drei Jahren- hatte sich sein Frauchen auffällig zärtlich verhalten. Sie hatte gelächelt, ihn ausgiebig gebürstet und schön gemacht. Für den Morgenspaziergang, hatte er noch gedacht, aber dann hatte sie nicht nur nach der Leine gegriffen, sondern den Heimtierausweis in den Rucksack gepackt, was nichts Gutes versprach. Und wie nebenbei hatte sein Frauchen gesagt: „Übrigens, Freki, wir gehen jetzt zur Tollwutimpfung.“

„Wir“ war natürlich maßlos übertrieben. Eine Familien-Reise nach England stand an, was ihn hätte stutzig machen müssen, aber gutgläubig, wie er war, hatte er nichts Böses geahnt. „Warum?“, hatte er geknurrt. „Warum soll ich gegen die Tollwut geimpft werden, wo doch die Tollwut hierzulande und auch in England längst ausgerottet ist? Und warum ich und nicht ihr?“

Das Frauchen hatte ihn nicht einmal angeguckt und etwas richtig Doofes gesagt: „Als du vorgestern Abend auf der Terrasse gelegen hast und eingeschlafen bist, hätte es passiert sein können, dass eine Fledermaus angeflogen gekommen wäre und dich gebissen und mit Tollwut infiziert hätte.“

„Hätte, hätte, TÜV-Plakette“, hatte er das Frauchen angebellt. „Hat aber nicht. Die Fledermäuse, die hier leben, tun uns nichts zuleide. Du willst wohl die Pharma-Industrie unterstützen, die auch uns Haustiere längst im Visier hat!“ Das Frauchen hatte angefangen zu weinen: „Nein, Freki. Was unterstellst du mir da?“

„Dann nenn mir einen Grund dafür, dass ich geimpft werden muss.“

„Der kleine Tollwut-Piks ist doch viel besser als die monatelange Vorquarantäne, in die ihr Haustiere vor zwanzig Jahren noch musstet“, hatte das Frauchen geantwortet, was allerdings eine verdammt faule Ausrede war. Und sie hatte „ihr Haustiere“ gesagt, was ihn in die Nähe des müffelnden Frettchens rückte. Nicht dass er dem Frettchen die Reise nicht gönnte, doch die europäischen Gesundheitsbehörden hatten das Frettchen zum Haustier befördert, das sich -auf einer Stufe mit Katze und Hund!- im Falle einer Auslandsreise ausweisen musste.

Das Frauchen hatte dann ein Liedchen gepfiffen, was sich so ähnlich anhörte wie A man came in the kitchen, hatte sich neben ihn gehockt und sein Ohr gekrault, was er so gerne mochte, so gerne, so… Auch wenn es nicht ganz ehrlich gemeint war, war es doch zum Brummen schön. Fast wäre er schwach geworden, aber nur fast.

„Nenn mir einen Grund, warum ich geimpft werden soll“, hatte er leise knurrend noch einmal gesagt.

„Weil…“, hatte das Frauchen einen Satz begonnen. „Freki, wir müssen los.“

„Weil?“, hatte er nachgehakt.

„Weil…“ Dem Frauchen war nichts mehr eingefallen. Aber dann war ausgerechnet aus dem Maul dieser Person, die er durchaus schätzte, weil sie wusste, was ihm schmeckte (Romeo), ein dummer, nichtssagender Spruch gekommen, für den er sich heute noch fremdschämte: „Freki, du wirst geimpft, weil… Weil Impfen einfach schlauer ist.“

Die Antwort war zwar völlig unter seinem Niveau, aber er hatte sich dann doch impfen lassen, um der Familie die Reise nicht zu versauen. Außerdem hatte er den Engländern die Möglichkeit geben wollen, endlich einmal einen prachtvollen Nippeser Hütehund kennenzulernen.

***

In diesem Frühjahr, es war Anfang Juni, war er einmal mitten in der Woche mit dem Frauchen nach Bonn gefahren. Das Frauchen war knauserig, doch weil Hunde im Nahverkehr keine Fahrkarte brauchen, hatte er dann doch mitkommen dürfen. Verkehrte neue Welt: Sie mit, er ohne Maulbekleidung. Eine interessante Erfahrung, denn als gemeingefährlich galt offenbar nicht mehr der Hund. Der Mensch, so schien es, war zur Vernunft gekommen.

Aber dann hatte er eine schöne Überraschung erlebt. Völlig nichtsahnend war er mitten in der Bonner Innenstadt, als er direkt vor einer großen Apotheke sein Bein hob, Frauchens hohler Parole wieder begegnet. Diesmal jedoch sollte nicht die Tollwutimpfung an den Hund, sondern die Corona-Impfung an den Menschen gebracht werden.

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Ranga Yogeshwar, Diplomphysiker und Wissenschaftsjournalist. Im Hintergrund sehen wir eine Bücherwand, ein Teleskop, ein paar herumliegende Bücher. Man könnte meinen, der Mann säße vor einer Fototapete. Das Plakat mit Ranga Yogeshwar war Teil der bereits am 27. Dezember gestarteten bundesweiten „Impfkampagne zum Schutz gegen das Coronavirus.“  Parallel zum Impfbeginn in Deutschland hatten „die Bundesregierung (konkret: das Bundesgesundheitsministerium), Robert-Koch-Institut und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine große Werbekampagne gestartet. Der zweistufige Auftritt wurde von Scholz & Friends entwickelt und steht unter dem Motto „Deutschland krempelt die #Ärmel hoch“. Für die Kampagne steht ein Mediabudget von insgesamt 25 Millionen Euro zur Verfügung.“ https://www.horizont.net/agenturen/nachrichten/scholz–friends-so-wirbt-die-bundesregierung-fuer-die-corona-schutzimpfung-188180 Unfassbar, wir müssen auch noch dafür bezahlen, dass wir manipuliert werden!
Im Rahmen der PR-Kampagne passierte dann allerdings eine schwere, mehr als nur peinliche PR-Panne. Am 27.6.2021 twitterte das Bundesgesundheitsministerium ein Foto von TV-Moderator Günther Jauch und folgenden Text: „Die #CoronaSchutzimpfung ist unser Joker in der #Pandemiebekämpfung. Günther Jauch hat sich #impfen lassen.“ Nur fiel zahlreichen Usern auf, dass Jauch gar nicht geimpft sein konnte, wo er doch gerade erst von Corona „genesen“ war. Das war allgemein bekannt, denn wegen Jauchs Erkrankung hatten drei Live-Shows von „Denn sie wissen nicht, was passiert“ (der Titel ist kein Witz!) ohne Jauch stattfinden müssen. Daher sah sich das Bundesgesundheitsministerium gezwungen, den Twitter- Beitrag nur wenige Stunden später zu korrigieren: „Uns ist leider ein Fehler unterlaufen, Günther Jauch ‚will‘ sich impfen lassen.“
So kam heraus, dass das Foto von Günther Jauch schon Monate zuvor aufgenommen worden war. Das ist mehr als nur unseriös, denn niemand kann mehr sagen,  ob die Prominenten, die alle ein buntes Pflaster stolz in die Kamera recken (Aussage: „Hurra, ich bin geimpft!“), zum Zeitpunkt der Aufnahmen nicht vielleicht alle ungeimpft waren.
Ich finde, was dem Bundesgesundheitsministeriums passiert ist, ist kein Fehler, sondern ein Täuschungsversuch.

Zurück zum Nippeser Hütehund:

„Mein herzallerliebstes altes Frauchen“, hatte er auf der Rückfahrt von Bonn nach Köln zum Frauchen gesagt.

„Rede bitte leiser“, hatte das Frauchen geflüstert. „Die Fahrgäste haben zwar alle Stöpsel im Ohr, aber einige hören trotzdem zu. Bitte, Freki, nenn mich bitte nicht vor allen Leuten Frauchen. Der Ausdruck ist so bieder.“

„Aber du bist doch auch bieder“, hatte er gesagt und gegrinst. „Mein liebes Frauchen, du bist eine Zumutung für uns alle.“

„Hä?“

„Du wirst schwer an Corona erkranken, auf die Intensivstation kommen und beatmet werden müssen. Und nur wegen dir müssen lebensrettende Operationen verschoben werden.“

„Wie bitte?!“

„Mein liebes Frauchen, du bist über 60 und immer noch ungeimpft, obwohl du schon vor Monaten ein Impfangebot hattest. Der Eckart von Hirschhausen hat es schon vor Jahren klar und deutlich gesagt: „Wer sich nicht impfen lässt, ist ein asozialer Trittbrettfahrer.“ Mein herzallerliebstes altes Frauchen, noch hast du hier in der Bahn einen bequemen Sitzplatz, noch musst du nicht aufs Trittbrett, von dem du in deinem Alter sehr wahrscheinlich runterfallen würdest. Aber das mit dem Sitzplatz kann sich schnell ändern, also lass dich bitte endlich impfen.“

„Warum das denn!?“, hatte das Frauchen ihn angefaucht.

„Weil Impfen einfach schlauer ist“, hatte Freki geantwortet.

„Unsinn!“ hatte das Frauchen geschrien. „Die Corona-Impfung ist weder einfach noch schlau noch einfach schlauer. Warum plapperst du jetzt den Ranga Yogeshwar nach?“

„Dich plappere ich nach“, hatte er leise knurrend gesagt. „Du hast mir diesen elitären Satz schon damals vor meinen schneeweißen Latz geknallt. Nach dem Motto: Nur bildungsferne Köter sagen NEIN, der schlaue Hund sagt Ja zur Tollwut-Impfung.“

Dann aber hatte er das Frauchen ausgelacht, so laut, dass die Leute, die mit in der Bahn saßen beziehungsweise standen -denn es war später Nachmittag- , niemals mehr sagen würden, dass Hunde nicht gerne lachen.

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Pfoten weg von den Kindern!

Freki liebt die Menschenkinder und findet es entsetzlich, wenn Kinder und Jugendliche gegen Corona geimpft werden. Denn für die Menschenkinder ist das Virus -und als Hund darf er das ungestraft sagen- kein Feind.

Wenn er bei schlechtem Wetter erwachsene Menschen trifft, hört Freki immer wieder den gleichen Satz: „Der ist aber auch schon was älter.“ Niemals würden Kinder sich so ausdrücken, auch nicht bei schlechtem Wetter.

Wenn er Kinder trifft, hört Freki immer wieder einen ganz anderen Satz: „Ist der aber groß! Und so kuschelig.“ Denn groß und kuschelig ist Freki, wenn auch „schon was älter“. Und als er in England war, einem hundefreundlichen Land, haben ihn die kleinen Kinder sogar für einen großen, lieben Bären gehalten: „There’s a bear!“ Kinder sind respektvoll, wenn sie ihm begegnen. Und sie greifen ihm nicht einfach so ins Fell, sondern fragen: „Darf ich den mal streicheln?“ Freki würde niemals NEIN sagen.

Kommt nur herbei, liebe Kinder, es geschieht euch kein Leid: Das Weiße Haus hält für euch alle eine kleine Impfung bereit




Vor anderthalb Jahre habe ich aufgehört, regelmäßig Radio zu hören. Auslöser für die „Trennung“ war die ARD- Infonacht während des ersten Lockdowns. Die Sender waren im Frühjahr 2020 wochenlang schon am frühen Abend gleichgeschaltet und brachten ausschließlich Nachrichten rundum Corona. Diese Corona- Infonacht sollte vermutlich eine Art Katastrophen-Live-Ticker darstellen, was misslingen musste, da sich die Katastrophe nicht im erwarteten Maß zuspitzte. So wurden wie in einer Endlosschleife Stunde um Stunde immer die gleichen Nachrichten gesendet. Für mich hat das öffentlich-rechtliche Radio mit dieser Infonacht seine „Unschuld“ bzw. Glaubwürdigkeit verloren.

Selbst während ich geschrieben habe, hatte ich oft das Radio an. Insbesondere die alltagsnahe WDR5-Vormittagssendung „Neugier genügt“, von vielen als „Hausfrauenradio“ belächelt, war mir ein inspirierender Hintergrund-Sound. Ein Highlight innerhalb der Sendung ist das „Tagesgespräch“, ein knapp halbstündiges Interview mit mehr oder weniger prominenten Zeitgenossen. Für den WDR-Hörfunk arbeiten kluge, erfrischend uneitle Moderatorinnen und Moderatoren, die es verstehen, richtig gute Interviews zu führen.

Mittlerweile stelle ich das Radio kaum noch an, denn Ton und Tenor der Sendungen haben sich geändert. Der Radiosender WDR5, dessen Aushängeschild immer die Werbefreiheit war, macht zwar nach wie vor zwar kaum Produktwerbung, wirbt aber seit anderthalb Jahren für die Corona-Maßnahmen- und seit einem knappen Jahr leider auch für die Impfung.

Anstatt das Radio im Hintergrund laufen zu lassen, höre ich mir gezielt einzelne Beiträge an. Es ist nach wie vor -so oder so- Bemerkenswertes darunter. Vor drei Wochen fand ich in der Mediathek ein „Zeitzeichen“ vom Vortag, dessen Titel mich gleich Werbung für den Impfstoff von Biontech/Pfizer vermuten ließ: 19. Oktober 1906 – Todestag des deutschen Chemikers und Pharmaunternehmers Karl Pfizer. https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-karl-pfizer-100.html

Leider bestätigten sich meine Befürchtungen. Der Beitrag macht Werbung für die Corona-Impfung, die ich als Gebührenzahlerin -ob ich will oder nicht- auch noch mitfinanziere.

Schon die hymnisch-sentimentalen Eingangssätze sind ein Paradebeispiel dafür, wie man mit Sprache manipulieren kann: „Die Menschen in Deutschland, die Menschen in Amerika und viele Menschen in der Welt haben diesen Mann gefeiert, und sie feiern ihn noch, weil er für die Hoffnung stand und steht.“

Nun gehöre ich zu den „Menschen in Deutschland“, aber ich habe „diesen Mann“ nie gefeiert. Und selbst die Menschen, die sich aus Überzeugung impfen lassen, kommen wohl kaum auf die Idee, den Todestag des Pfizer-Unternehmensgründers, der vor über hundert Jahren gelebt und mit der Impfung herzlich wenig zu tun hat, zum Gedenktag zu machen.

Dieser Zeitzeichen-Beitrag, der „die Menschen in Deutschland“ und „die Menschen in Amerika“ in einen Topf wirft, macht nicht nur unmissverständlich Werbung für die Pharma-Industrie, sondern diskreditiert mit der Behauptung, dass Unternehmensgründer Karl Pfizer für die Hoffnung stehe, eines der größten menschlichen Vermögen, das als Überlebensenergie weit mehr ist als eine der fast schon vergessenen religiösen Tugenden: Glaube, Liebe, Hoffnung

Dennoch ist der Beitrag hörenswert, denn er ist sehr informativ. Katastrophen, so erfahren wir, konnten schon im 19. Jahrhundert die Wirtschaft ankurbeln. So hat der Amerikanische Bürgerkrieg (1861-1865) mit seinen 600.000 toten Soldaten und zahlreichen Verletzten und Verstümmelten die frühe Pharmaindustrie und das Unternehmen Pfizer nachhaltig beflügelt. Pfizer liefert „Morphine, Jod, Jodsalze, Chloroform, Fungizide, alles, was gebraucht wird.“ (Zeitzeichen) Die Versorgung der Front mit Medikamenten ist Teil der Pfizer-„Erfolgsgeschichte“, zu der über hundert Jahre später auch das Patent auf das Potenzmittel Viagra gehört.

Die Menschen haben Pfizer gefeiert, „und sie feiern ihn noch, weil er für die Hoffnung stand und steht.“ (Zeitzeichen):

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Ausgerechnet heute, wo ich über Pfizer schreibe, erscheint diese Nachricht auf web.de. „Die blaue Potenzpille Viagra des US-Pharmakonzerns Pfizer unterliegt mittlerweile nicht mehr dem Patentschutz.“ https://web.de/magazine/panorama/potenz-pille-rezept-viagra-deutschland-erhaeltlich-36339728 Ob „frei erhältlich“ oder auf Rezept: Viagra hat, wie jeder im Internet erfahren kann, schwerste Nebenwirkungen. 

Man sollte das PfizerZeitzeichen unbedingt gegen den Strich hören. Da der Beitrag nicht aufklärt, sondern manipuliert, ist er für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nur eingeschränkt empfehlenswert.

Auch diese Pille ist ein Pfizer-Produkt:

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Cytotec, eigentlich ein Magenmedikament, wurde in Deutschland bis vor kurzem als Abtreibungsmittel, aber auch bei der künstlichen Einleitung von Geburten eingesetzt, obwohl schon seit vielen Jahren bekannt war, dass die „Gabe“ zu schwerwiegenden Komplikationen bei der Geburt und zu schweren gesundheitlichen Schäden von Mutter und Kind führen kann. Cytotec war zwar als Mittel zur Geburtseinleitung nicht zugelassen, konnte aber über Importfirmen bezogen und im sogenannten „Off-Label-Use“ (an der Zulassung vorbei!) dennoch legal verabreicht werden. https://www.merkur.de/politik/cytotec-zur-geburtseinleitung-probleme-waren-gesundheitsministerium-bekannt-zr-90938388.html Doch warum hat Gesundheitsminister Jens Spahn, der im Bilde war, nicht bereits Anfang 2020, als unter anderen die Süddeutsche Zeitung  kritisch berichtete, den Notfall erklärt und veranlasst, dass das Mittel im Rahmen der Geburtshilfe nicht mehr zum Einsatz kommt?

Weit mehr noch als die medizinische Einleitung von Geburten ist Corona ein Milliarden-Geschäft. Die Impfstoff-Industrie schlägt aus der „Notlage“ Kapital. Das kann nur solange funktionieren, wie die Politik mitspielt und Corona zur globalen Katastrophe und Gefahr für die Menschheit erklärt. Und die Gesundheitspolitik spielt weiter mit. Wie am Dienstag vor zwei Wochen bekannt gegeben wurde, bleibt für die tonangebende Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Pandemie „eine „Notlage von inter­nationaler Tragweite“ (PHEIC). Dies beschloss WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus gestern auf Em­pfehlung des unabhängigen Notfallausschusses, der sich alle drei Monate trifft, um die Lage neu zu be­urteilen.“ https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/128499/WHO-behaelt-Notlage-von-internationaler-Tragweite-bei

Am selben Tag, am 26.10.2021, sprach sich -was kein Zufall sein kann- ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA für eine Notfallzulassung (!) des Corona-Impfstoffes von Biontech/Pfizer für Kinder zwischen fünf und elf Jahren aus.

Kinder sind durch Corona nicht in Not. Das Virus kann ihnen kaum etwas anhaben. Was den Kindern aber etwas anhaben kann, ist eine immer bedrohlicher agierende, alle Körpergrenzen überschreitende Politik. Dass der amerikanische Präsident Joe Biden alle US-Kinder zwischen fünf und elf Jahren impfen lassen will und bereits damit begonnen hat, stimmt mich fassungslos.

Dass er alle Kinder impfen lassen will, ist vermutlich Teil seiner Mission, die „nationale Spaltung“ zu überwinden. Schon in seiner ersten Rede nach dem Wahlsieg am 7.11.2020 setzte der überzeugte Katholik Joe Biden die Heilung der Nation in den Mittelpunkt: „President-elect Joe Biden in his first address to the nation has vowed to restore the soul of America telling his supporters that this is the time to heal the country.https://www.timesnownews.com/international/article/we-must-restore-the-soul-of-america-says-president-elect-joe-biden-vows-to-fight-covid-19-pandemic/678921 Übersetzung (deepl): „Der gewählte Präsident Joe Biden hat in seiner ersten Ansprache an die Nation geschworen, die Seele Amerikas wiederherzustellen, und seinen Unterstützern gesagt, dass dies die Zeit ist, das Land zu heilen.“

Um erahnen zu können, was Joe Biden dazu bewegt, Amerika nicht wieder great machen, sondern heilen zu wollen, sollte man sich seine Lebensgeschichte anschauen. Joe Biden ist nach verschiedenen persönlichen Schicksalsschlägen seelisch schwer verletzt. Er selber hätte im Jahr 1988 zwei Hirn-Aneurysmen kaum überlebt. 27 Jahre später starb im Jahr 2015 sein Sohn Beau im Alter von nur 46 Jahren an einem Hirntumor. Und viele Jahre davor, zu „Beginn seiner politischen Laufbahn, wenige Tage nach seiner Wahl zum mit 29 Jahren jüngsten US-Senator in der Geschichte, kam 1971 seine einjährige Tochter Naomi zusammen mit Bidens erster Frau auf der Rückfahrt vom Holen des Weihnachtsbaums bei einem Unfall ums Leben. Freunde überredeten ihn, nicht aufzugeben. Was ihn damals – wie während des eigenen Ringens mit einem Aneurysma oder seinen politischen Niederlagen – gehalten hat, war nach eigenem Zeugnis sein Glaube.https://www.kirche-und-leben.de/artikel/joe-biden-tief-katholisch-trotz-schwerer-schicksalsschlaege

Die österreichische „Kleine Zeitung“ nannte Biden einmal „Hiob im Weißen Haus“. Ein Vergleich, der mich aufhorchen lässt. Denn wie die Figur Hiob im Alten Testament hat ja auch Joe Biden so viele persönliche Katastrophen erlebt, wie sie ein einzelner Mensch kaum verkraften kann. Die Parallelen sind frappierend. Auch Hiob verliert seine Kinder, auch Hiob erkrankt schwer. Hiobs Schicksalsschläge sind allesamt von Gott inszenierte Prüfungen seines Glaubens. Hiob erlebt nicht nur persönliche Katastrophen, sondern wird durch den Teufel (und durch die eigene Frau!) versucht, Gott abzuschwören. Da jedoch Hiob weiter an Gott glaubt, wird er am Ende belohnt. Ein hollywoodreifes Happy End: Hiob bekommt nicht nur neue Kinder und Besitztümer, sondern Geld, viel Geld.

… Ich persönlich glaube an ein Göttliches, das größer ist als wir Menschen. Aber an einen männlich-autoritären Vatergott, der Geldbesitz mit Glückseligkeit gleichsetzt und meint, tote Kinder durch neue ersetzen zu können, glaube ich nicht ...

Was passieren kann, wenn ein Hiob Präsident einer Weltmacht wird und Macht über Leib und Leben der Menschen, die dort leben, bekommt, erleben wir gerade. Ich fürchte, dass der gläubige Katholik Joe Biden nicht nur sich selber und das Land heilen, sondern insbesondere den Kindern mit der Massenimpfung etwas Gutes tun will, sie von Corona erlösen: Make the children well again…

In den deutschen Medien wurde die „Notzulassung“ des Impfstoffs überwiegend positiv aufgenommen: „US-Präsident Joe Biden begrüßte den Schritt als »Wendepunkt in unserem Kampf gegen Covid-19«. »Wir haben bereits einen ausreichenden Impfstoffvorrat für jedes Kind in Amerika sichergestellt«, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses. Für Eltern endeten nun Monate der Sorge um ihre Kinder wegen Corona.https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/usa-biontech-impfung-fuer-kinder-von-expertengremium-der-gesundheitsbehoerde-empfohlen-a-56040751-58bc-47aa-b191-96792200a52e (Wurde im PfizerZeitzeichen verallgemeinernd von den Menschen geredet, werden diesmal alle Eltern in einen Topf geworfen: „Für Eltern endeten nun Monate der Sorge um ihre Kinder wegen Corona.“ Es dürfte zwar tatsächlich viele Eltern geben, die auf die Kinder-Impfung gewartet haben, aber die sind, wie ich las, immer noch in der Minderheit.)

In Biden’s Kampf gegen Covid-19 offenbart sich einmal mehr die Doppelmoral der US-amerikanischen Bevölkerungspolitik. Denn Biden will nicht nur die Kinder vor dem Virus, sondern die US-Amerikaner vor Migranten schützen. Unter dem Vorwand, die Pandemie eindämmen zu müssen, werden Flüchtlinge aus Haiti nicht ins Land gelassen, darunter zahlreiche Familien mit Kindern. „Title 42 ermöglicht es der US-Regierung Personen abzuschieben, die sich kürzlich in einem Land aufgehalten haben, in dem eine übertragbare Krankheit vorlag. Es handelt sich also um beschleunigte Abschiebung von Eingewanderten aufgrund des Coronavirus.https://www.fr.de/politik/usa-joe-biden-regierung-einwanderung-politik-migration-donald-trump-mexiko-haiti-grenze-del-rio-90994583.html

Natürlich ist Biden bei weitem nicht der einzige Politiker, der angesichts von Corona überreagiert. Offenbar hat die Politik weltweit längst den Boden verloren. Das hängt, so denke ich, auch mit der Angst vor dem Weltuntergang zusammen. Unsere Spitzenpolitiker sind (nicht anders als wir alle) durch die Folgen der Klimakatastrophe bereits jetzt schwer traumatisiert. Die völlig überzogenen, hilflos-autoritären Corona-Maßnahmen sind daher nicht nur blinder Aktionismus, sondern Ausdruck der Angst vor den entfesselten Naturkräften. Anstatt sich zu mäßigen und zu begreifen, dass wir Menschen Teil der Natur sind, führt man einen hilflosen Kampf gegen die Natur: Seht her, wir schaffen es, das Virus in den Griff zu bekommen, denn wir beherrschen die Natur.

Die tatsächliche Bedrohung wird verdrängt. Über die menschenverursachte Klimakatastrophe, die man beschönigend „Wandel“ nennt, hat die Politik längst die Kontrolle verloren. Radikales Umdenken und Handeln wären angesagt, aber wir erleben Politiker, die (wie auch Biden) zwar den „Klimawandel“ nicht leugnen, aber so weiter machen wie bisher.

Zwar setzt Biden anders als Trump auf Aufklärung, doch die Erforschung des „Klimawandels“ bedeutet leider keinen Wandel in den Köpfen der Mächtigen. Der Physik-Nobelpreis 2021 „für physikalische Modelle zum Erdklima“, den sich Klaus Hasselmann (mittlerweile 90), Syukuro Manabe (90) und Giorgio Parisi (73) teilen, kam Jahrzehnte zu spät. „Schon Ende der 60er-Jahre habe man gezeigt, dass der Mensch das Klima verändere, sagte der 89jährige Nobelpreisträger für Physik Klaus Hasselmann im Dlf.“ Für Hasselmann kam im Jahr 1995 der Durchbruch, als er „den menschlichen Fingerabdruck im Klimageschehen der vorangegangenen 20 Jahre mit 95-prozentiger Sicherheit belegen konnte.“ https://www.deutschlandfunk.de/physik-nobelpreistraeger-und-klimapionier-klaus-hasselmann.676.de.html?dram:article_id=504023

In der Ratlosigkeit angesichts der Klimakatastrophe spiegelt sich das Drama der modernen Schulmedizin. Während es dank eines ungeheuerlichen technischen Aufwands gelingt, noch die letzten Winkel des menschlichen Organismus zu durchleuchten, krankhafte Veränderungen aufzuspüren und die genetischen Strukturen bis in die feinsten Verästelungen hinein zu analysieren, stößt die Therapie von Krankheiten nicht nur an ihre Grenzen, sondern kommt oft geradezu dilettantisch daher.

Das Corona-Virus ist entschlüsselt, aber die Impfung, deren Langzeitfolgen niemand absehen kann, ruft nicht nur kurzfristig schwere Nebenwirkungen hervor, sondern verliert ihre Wirkung und muss „aufgefrischt“ werden. Das klingt hübsch und verharmlosend, aber verschleiert, was tatsächlich passiert: Wir alle sollen an der Impfnadel hängen.