Wie süß: Özlem Türeci (BIONTECH) malt ein kleines Herzchen in das GOLDENE BUCH DER STADT KÖLN – Gedanken zum FEST DER UNSCHULDIGEN KINDER

Heute, am 28. Dezember, feiern die katholische und die evangelische Kirche das Fest der Unschuldigen Kinder. Das Fest erinnert an einen Massenmord: König Herodes, so überliefert das Matthäus-Evangelium, hat von Sterndeutern erfahren, dass der Messias geboren wurde. Aber wo? Ein Stern weist den Weg nach Bethlehem. Herodes wittert seine Chance: Um den neugeborenen Konkurrenten um die Macht auszuschalten, lässt er in Bethlehem „prophylaktisch“ alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten.

Doch Jesus ist, als die Kinder ermordet werden, mit seinen Eltern längst auf der Flucht nach Ägypten. Ob der Kindermord tatsächlich stattgefunden hat, bleibt umstritten. Aber wir alle kennen die schreckliche Geschichte und haben uns schon als Kinder darüber gefreut, dass Jesus gerettet wurde. Doch was ist mit den ermordeten Kindern? „Die Alte Kirche hat sie als Zeugen für Christus heiliggesprochen.“ https://www.katholisch.de/artikel/1867-klage-als-befreiung Der Kindermord ist entsetzlich. Aber ist es nicht ebenfalls grausam, dass das frühe Christentum diese namenlosen Kinder kollektiv zu Märtyrern erklärt und ausgerechnet ein Massenmord (und nicht ein Überleben aller) die Existenz Christi bezeugen soll?

Der Druck und die Geschwindigkeit, mit der die Bundesregierung die Corona-Impfung der Kinder vorantreibt, lässt mich an den Furor des Königs Herodes denken. Meines Erachtens ist diese Impfung, deren Langzeitfolgen niemand einschätzen kann, äußerst fahrlässig. Wir wissen längst, dass Kinder in aller Regel nur leicht an Corona erkranken. Dennoch werden in Deutschland auch die 5- bis 11-Jährigen seit dem 13. Dezember geimpft. Dass eine reduzierte Menge verabreicht wird, ändert nichts an der Tatsache, dass man den Kindern einen mRNA-Impfstoff injiziert. Hinzu kommt, dass der Impfstoff von Biontech/Pfizer, den die Bundesregierung zwecks Kinderimpfung geordert hat, gegen die neue Omikron-Variante nicht einmal besonders gut wirkt, allenfalls -wie es heißt- gegen schwere Verläufe, die bei Kindern selten sind.

Völlig inakzeptabel ist daher, dass Karl Lauterbach im Rahmen einer Kinder-Impfaktion im Zoo von Hannover am 17.12.2021 selber Hand angelegt hat. Ausgerechnet bei seinem ersten Außen-Auftritt als neuer Bundesgesundheitsminister hat Lauterbach vor laufender Kamera öffentlichkeitswirksam zwei vorab ausgewählte Kinder („Frida“ und „Fritz“) geimpft. Und das, obwohl die STIKO bislang nur eine eingeschränkte Impfempfehlung herausgegeben hat! Ein Vertrauensbruch gegenüber der STIKO und eine absolute Grenzüberschreitung, wie ich finde. https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/bei-besuch-in-hannover-bei-impfaktion-fuer-kinder-darf-auch-lauterbach-zur-spritze-greifen_id_26197580.html

Um die Inbrunst zu unterstreichen, mit der Lauterbach das zehnjährige Mädchen geimpft hat, habe ich ein Foto, das Lauterbach in Aktion zeigt, von focus.de (s.Link) abfotografiert, „bearbeitet“ und vervielfältigt. Für mich (und das ist meine ganz persönliche Wahrnehmung!) ist die Situation alptraumhaft:

***(Ergänzung 4.1.2022: Ausgerechnet dort, wo Lauterbach Kinder geimpft hat, im Zoo von Hannover, ist eine schwere Panne passiert: 42 Kindern wurde eine Erwachsenen-Dosis Biontech verabreicht. Schöne Bescherung! https://web.de/magazine/news/coronavirus/corona-news-ticker-42-kinder-dosis-erwachsene-36441926) Völlig unannehmbar finde ich, dass Kinder, die sich impfen lassen, zur Belohnung eine Zoo-Freikarte für sich und ihre Eltern bekommen. Hier wird mit der Freude der Kinder gespielt, den Eltern endlich einmal etwas ausgeben zu können! Ich könnte heulen, so fies finde ich das!)***

Doch selbst im privaten Umfeld ist Lauterbach nicht zimperlich. Im Rahmen einer familiären Weihnachtsfeier am 25.12. ließ Lauterbach, der sich gerne als Impfarzt (Bundestagswahl 2021: Wahlkreis Leverkusen – Köln IV, Werbeaktion) bezeichnet, es sich nicht nehmen, höchstpersönlich Corona-Teststäbchen in die Rachen- bzw. Nasenräume aller Familienmitglieder einzuführen. Zuvor hatte Lauterbach folgendes getwittert:

Ich wünsche uns allen ein frohes Weihnachtsfest. Werde heute beim Familienfest alle testen. Tun Sie bitte das auch. Es kann Leben retten. Danke an alle, die heute noch impfen oder sich impfen lassen. Es ist ein Geschenk an die ganze Gesellschaft. Danke12:47 nachm. · 25. Dez. 2021

Doch was meint Lauterbach mit der grammatikalisch verunglückten Formulierung Tun Sie bitte das auch… ? Soll ich meinen Gästen nicht nur Vanillekipferl und Gans, sondern auch Schnelltests anbieten? Der Bundesgesundheitsminister gibt ein fragwürdiges Vorbild ab. Denn wäre es nicht klüger und vernünftiger, wenn alle Familienmitglieder sich vor dem Fest testen lassen, um dann entspannt zusammen feiern zu können? Und wäre es nicht freundlicher und respektvoller, die Gäste -wenn überhaupt- Selbsttests machen zu lassen?

Dass Gesundheitsminister Karl Lauterbach alle testet, finde ich schamlos. Ich stelle mir vor, ich wäre Lauterbachs über 80 Jahre alte Schwiegermutter: Um meinen leicht aufbrausenden Schwiegersohn zu besänftigen und um nie mehr getestet werden zu müssen, hätte ich mich schon vor Monaten boostern lassen. Auf dem Familien-Weihnachtsfest jedoch hätte Karl angedroht, mir ein Stäbchen in die Nase zu schieben, und zwar mit den Worten: „Halt bitte still, Mutter. Isch will dir doch nur helfen. Danke.“ Mir wäre zum ersten Mal seit über 30 Jahren die Hand ausgerutscht… Angeblich hat Karl Lauterbach zwar fünf Kinder, aber aktuell keine Schwiegermutter, was mich beruhigt. Natürlich hätte er gerne eine, schon für den Schnelltest.

Während unser Privatleben zunehmend verkrampft, fließt Geld, florieren die Gesundheits-Geschäfte. Die Stadt Mainz erwartet durch den Erfolg des dort ansässigen Unternehmens Biontech so hohe Steuereinnahmen, dass sie sich dank Corona-Impfung voraussichtlich von ihren Schulden befreit. Das stimmt den Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) dermaßen euphorisch, dass er die Impfung veredelt und einen mehr als fragwürdigen, verklärenden Vergleich wagt: „Die Entwicklung und Herstellung des Impfstoffs von BioNTech ist für Mainz ungefähr so herausragend wie die Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg.“ Damals, um das Jahr 1450, sei die Stadt Ausgangspunkt einer Medienrevolution gewesen, erinnert der Oberbürgermeister. Heute, mehrere hundert Jahre später, sei die Dimension ähnlich groß: Nur gehe es nicht um die Verwendung von beweglichen Lettern zur Buchproduktion, sondern um Biotechnologie.https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-11/biontech-mainz-steuer-haushalt-schulden-mehreinnahmen?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

Ins Schwärmen kommt auch die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Im Rahmen einer Feierstunde im Kölner Rathaus bekam das Pharma-Unternehmer-Ehepaar Dr. Özlem Türeci und Prof. Dr. Uğur Şahin am 17. September die Ehrendoktorwürde der Universität zu Köln verliehen. Nicht ohne Grund, denn Uğur Şahin ist in Köln aufgewachsen und hat hier studiert.

Türeci/Şahin trugen sich in das Goldene Buch der Stadt Köln ein und waren noch am selben Abend Ehrengäste in der TV-Sendung Kölner Treff, wo man sie mit einem halbminütigen Applaus begrüßte.

„Impf-Genies im Rathaus geehrt“:

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Dass Türeci/Şahin den diesjährigen Nobelpreis für Medizin bekommen würden, schien für Kölns Oberbürgermeister Henriette Reker längst klar zu sein: „Henriette Reker bedankte sich und würdigte die bahnbrechenden Leistungen der Forscher: „Wo wären wir heute ohne Sie? Herzlichen Dank, dass Sie uns ein Fenster geöffnet haben, durch das ein heller Hoffnungsstrahl scheint. Sie haben Menschen viel Schmerz erspart.“ Die OB bezeichnete die Impfstoffentwicklung der beiden Forscher als „Dienst an der Menschheit“. „Die Kölnerinnen und Kölner sind Ihnen zutiefst dankbar. Und auch ich persönlich bedanke mich sehr herzlich bei Ihnen.“ (Express, 18. September 2021) Glücklicherweise hat das Nobelpreis-Komitee die Ruhe bewahrt und sich nicht von den vorschnellen, kitschig- sentimentalen und völlig überhöhten Lobeshymnen anstecken lassen. So wurde der Medizin-Nobelpreis nicht an das Unternehmen Biontech verliehen, weder an Türeci/Şahin noch an Katalin Karikó, eine Grundlagen-Forscherin , die 1985 aus Ungarn in die USA ausgewandert ist und heute die Position der Senior-Vizepräsidentin von Biontech innehat.

Dankenswerterweise gestattet uns der Kölner Express vom 18.9.2021 mit einer Collage (S.24) einen Blick auf die Ernennungs-Urkunde der Universität zu Köln und in das Goldene Buch der Stadt Köln.

Türeci/Şahin, so sollen wir denken, sind Menschen wie du und ich. Wie süß, dass Özlem Türeci ein kleines Herzchen in das Goldene Buch der Stadt Köln gemalt hat. Kleine Mädchen lieben es, Herzchen in die Poesiealben ihrer Freundinnen zu malen. Aber Özlem Türeci ist kein kleines Mädchen.

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Wir sagen euch an: Im Kölner Dom wird an Heiligabend geimpft – Wie mich eine persönliche Gotteserfahrung („Nahtod“) gegen die Staatskirche immunisiert hat

Im deutschen Fernsehen haben zwei Wissenschaftsjournalisten das Sagen, die ich einmal geschätzt habe, auch weil sie schon seit Jahren unermüdlich auf die Gefahren des durch den Menschen verursachten „Klimawandels“ hinweisen. Beiden, Harald Lesch und Ranga Yogeshwar, kann ich jedoch nicht mehr vertrauen, da sie die öffentlich-rechtliche, von uns allen üppig finanzierte Fernseh-Bühne dazu benutzen, vehement Werbung für die umstrittene und meines Erachtens gesundheitsgefährdende Corona-Impfung zu machen.

Beide Wissenschaftsjournalisten sind Astro-Physiker. Astronomen traut man zu, etwas über Gott und die Welt sagen zu können. Ranga Yogeshwar bezeichnet sich selber als „Atheist“. In einem Interview mit dem NDR sagte er im Jahr 2017: „Ich beneide Menschen, die glauben. Ich kann es nicht. Aber es gibt gute Alternativen dazu – und das meine ich sehr nett und nicht dogmatisch.“ https://web.archive.org/web/20170716162125/https://www.ndr.de/themenwoche/Ranga-Yogeshwar-spricht-ueber-Glauben,interviewyogeshwar100.html

Was Yogeshwar sagt, finde ich nicht unsympathisch, denn es klingt ehrlich. Die Vorstellung der eigenen Vergänglichkeit lässt sich ja für uns alle schwer aushalten, „diese Absurdität, dass man irgendwann einfach nicht mehr da ist.“ https://www.ksta.de/kultur/interview-ranga-yogeshwar-die-gesellschaft-wird-dumm-gehalten-2496200?cb=1640161639759& Aber gleichzeitig scheint „diese Absurdität“ eine gewisse Faszination auszuüben. Warum sonst richten die Astronomen den durch Technik geschärften Blick wieder und wieder ins kalte All? So wie andere Männer eine Modell-Eisenbahn besitzen, hat der technikfaszinierte Ranga Yogeshwar bei sich im Garten eine eigene Sternwarte. Seltsam, wie ich finde.

Ob der Protestant Harald Lesch eine Sternwarte besitzt, wissen wir nicht. Aber eines wissen wir: Lesch glaubt an den patriarchal-autoritären Vatergott. Daraus macht er kein Geheimnis: „Unser christliches Gottesbild ist ja ein sehr personales, dem ich persönlich auch anhänge, weil ich glaube, dass wir Menschen uns nichts anderes vorstellen können als einen personalen Gott. Wir könnten uns keine rumwabernde kosmische Energie vorstellen, die zwar den Kosmos geschaffen hat, aber mit meinem Schicksal gar nichts zu tun hat.“ https://www.pro-medienmagazin.de/ich-bin-vom-scheitel-bis-zur-sohle-protestant-harald-lesch-im-interview/

Doch schließen sich der biblische Schöpfungsbericht und die Evolutionstheorie nicht eigentlich aus? Feierabend-Protestant Harald Lesch meint, beides zusammenbringen zu können, indem er den Physiker feinsäuberlich vom Privatmann trennt: „Wissen Sie, die Art und Weise, wie ich Physik betreibe, hat nichts mit meinem Bekenntnis als Christ zu tun. Aber die Art und Weise, wie ich mit mir, mit meinen Nächsten und der Welt umgehe, sehr wohl.https://www.domradio.de/themen/glaube/2021-01-24/mein-verhaeltnis-zur-welt-entscheidet-mein-christsein-physiker-harald-lesch-ueber-leben-corona-und

Doch bei dem Versuch, der Schöpfung auf die Spur zu kommen, stößt die Naturwissenschaft an ihre Grenzen. Aus dem Nichts kann eigentlich nichts entstehen. Also dürfte vor dem Urknall schon etwas gewesen sein. Nur was? Der Gott der Bibel doch wohl kaum. Die Frage nach dem Davor lässt auch Welterklärer Lesch straucheln. Immerhin stellte er auf Terra X vor zwei Jahren die Frage: Was war vor dem Urknall? https://www.youtube.com/watch?v=ffLW-FS8rxk

„…Wir könnten uns keine rumwabernde kosmische Energie vorstellen, die zwar den Kosmos geschaffen hat, aber mit meinem Schicksal gar nichts zu tun hat…“ (Lesch, s o.)

Ohne sie mir vorstellen zu können bzw. zu wollen, glaube ich persönlich daran, dass es eine (weder „rumwabernde“ noch rumlabernde) kosmische Energie gibt, die nicht nur an der Erschaffung des Kosmos beteiligt war, sondern -wie und warum auch immer- mit dem menschlichen Schicksal etwas zu tun hat.

Doch wie sollen wir an ein Göttliches glauben, wenn es sich nicht zu erkennen gibt? Vermutlich lässt sich Gott nicht beweisen, schon gar nicht mit den Methoden der Wissenschaft. Doch statt Beweisen gibt es Hinweise auf Gott (wobei ich den monotheistischen Vatergott nicht als „falsch“ oder erfunden, sondern als Einengung und Vereinseitigung eines weitaus umfassenderen Göttlichen begreife).

Die wohl deutlichsten Gotteshinweise sind die sogenannten „Nahtoderlebnisse“. Solche Begegnungen mit dem Göttlichen lassen sich nicht bewusst herbeiführen. Jenseits jeglicher Versuchsanordnung passieren sie einfach. Sie kommen sozusagen aus heiterem Himmel.

Ich möchte jedem empfehlen, einen Beitrag anzuschauen, der vor knapp zwei Jahren auf mk-online gesendet wurde, der „multimedialen Internetseite des katholischen Medienhauses Sankt Michaelsbund.“ Skeptikern möge gesagt sein, dass hier auch ein Schulmediziner zu Wort kommt, Prof. Dr. Dr. Wilfried Kuhn, Chefarzt der Neurologischen Klinik des Leopoldina-Krankenhauses der Stadt Schweinfurt.

Wilfried Kuhn unterscheidet die Bilder, die sich Menschen während einer Nahtoderfahrung machen, von den Halluzinationen, die psychisch Kranke haben können. „Die pathologischen Halluzinationen, wie sie bei Krankheiten vorkommen, sind meistens negativ besetzt, angstbesetzt. Es werden Dinge gesehen, kleine Tierchen, oder Stimmen gehört. Bei der Nahtoderfahrung ist es eben anders, diese Dinge… die sind in einer relativ klaren Struktur… Diese Halluzinationen, die bei den Nahtoderfahrungen vorkommen, die sind lebensverändernd, die führen in den meisten Fällen zu einer Transformation, zu einer religiösen oder spirituellen Transformation, die das ganze Leben verändert, und das unterscheidet sie auch, diese sogenannte Halluzinationen, von denen, die in der Psychiatrie vorkommen.“

Wenn ich nicht selber vor knapp sieben Jahren Ähnliches erlebt hätte, würde ich Nahtoderlebnisse für „Hirngespinste“ halten. Ich muss gestehen, dass ich bis dahin Berichte über Anderwelt-Erfahrungen immer belächelt hatte. Über Esoterik und Homöopathie hatte ich mich lustig gemacht. Dann aber…

Zum dritten Mal veröffentliche ich daher einen kurzen Bericht über meine „Nahtod“-Erfahrung. Ausgelöst wurde das Erlebnis nicht durch eine lebensbedrohliche Situation, sondern (zeitversetzt) durch das unvoreingenommene Betrachten der Bilder eines zeitgenössischen Künstlers, dessen Namen ich bewusst nicht nenne. Diese Bilder haben eine außergewöhnliche halluzinogene Kraft und erinnern daran, dass alle Kunst vermutlich einen spirituellen Ursprung hat.

Romantisch oder ausschließlich beglückend war diese Erfahrung nicht, überhaupt nicht. Sie war schmerzhaft und schön zugleich, so ambivalent wie das Kinderkriegen. Frappierend war die einfache, aber klare Dramaturgie: Nach einer Phase nie gekannter Angst löste sich meine Panik allmählich auf, bis ich nichts empfand als Glückseligkeit.

„… Es geschah kürzlich, mitten in der Nacht. Ich war aufgewacht und konnte nicht wieder einschlafen. Nachdem ich eine Weile wach gelegen hatte, hörte ich ein Geräusch, das ich an diesem Ort noch nie gehört hatte, den einzelnen Schlag einer Glocke: Gonnnnnnggg. Ihr Klang kam von draußen, aus nächster Nähe. Nach einer Weile wiederholte sich der Klang: Gonnnnnnggg. Ich stand auf und guckte aus dem Fenster. Ich bemerkte nichts, was das Geräusch verursacht haben könnte. Ich legte mich hin und hörte wiederum die Glocke: Gonnnnnnggg.
Etwas nahm mich bei den Füßen und zog mich mit sich, es war, als würde ich auseinandergerissen werden, in tausend Stücke zerspringen, wahnsinnig werden, allen Erdboden verlieren.
Halt mich fest, sagte ich zu meinem Mann, der neben mir schlief. Ich hab Angst.
Pst, sagte eine Stimme, er schläft wie ein Kind. Weck ihn nicht auf, denn ich komme zu dir.
Ich fühlte mit einem Mal eine unendlich beglückende Energie, ich war durchflutet von Liebe. Ich war aufgehoben in der Welt und in mir und spürte mit jeder Faser meines Leibes das Leben. Alle je empfundene Liebe verdichtete sich in diesem einen Moment. Wie nie zuvor liebte ich den Mann, der neben mir lag…“

Ich habe seit diesem Erlebnis keine Todesangst mehr. Ich weiß, dass es das Nichts nicht gibt. Aber ich sorge mich auch mehr. Ich habe ein gesteigertes Empfinden für die von Menschen verursachten Gefahren, die das Leben auf der Erde bedrohen. Und ich empfinde in der Tiefe, was Greta Thunberg wieder und wieder gesagt hat und sagt: Das Haus brennt.

***

Harald Lesch sagt noch etwas, das mich aufhorchen lässt: „Gott hat ein Lebewesen erschaffen, das einen freien Willen hat. Wir können uns in Freiheit für oder gegen ihn entscheiden.(pro-medienmagazin, s.o.) Ich persönlich glaube nicht an einen Gott, den wir „in Freiheit“ wählen oder abwählen können wie eine Politikerin oder einen Politiker. Das Göttliche ist alles andere als eine Option.

Die Freiheit des Menschen ist relativ. Der Spielraum, den die Politik sich nimmt, ist viel zu groß geworden. Zur Zeit erleben wir, wie Freiheit in Willkür umschlägt. Die größte Freiheit, die uns Menschen gegeben ist, ist die Freiheit, sich göttlich zu verhalten, und genau diese Freiheit wird derzeit verspielt. Ich sehe in der Impfung der Massen mit mRNA- Impfstoffen nichts Geringeres als den historischen Versuch, die Schöpfung zu manipulieren: Gott impfen.

Denn die Corona-Impfung verletzt unsere körperliche Integrität. Schon am 25.6.2021 twitterte Karl Lauterbach: „Spannende Studie aus Niederlanden, wie BionTech Impfung unser Immunsystem verändert. Einige Effekte könnten erklären, weshalb tödliche Verläufe nach Impfung extrem rar sind. Trotzdem muss das tiefer erforscht werden, nicht alle Änderungen müssen gut sein…

In ihrem Eroberungs-Furor würden manche Wissenschaftler am liebsten den Lauf der Sterne beeinflussen. Zum Glück ist das unmöglich. Doch anders als die kosmischen Rhythmen sind die natürlichen menschlichen Rhythmen (insbesondere der weibliche Zyklus) manipulierbar.

Dass heute Mittag im Kölner Dom geimpft wurde und die Menschen nicht eine Hostie, den „Leib Christi“, sondern das Vakzin von BioNTech „erhalten“ haben, finde ich nicht nur armselig, sondern sehe ich als Hinweis darauf, dass die Staatskirche Gott endgültig vertrieben hat.

Und im Kölner Dom wird an Heiligabend nicht nur gebetet, sondern auch geimpft: Interessierte können am 24. Dezember zwischen 10 Uhr und 14 Uhr im Dreikönigensaal ohne Anmeldung eine Impfung erhalten, wie das Metropolitankapitel ankündigte. Möglich sind Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen, verimpft wird das Vakzin von BioNTech.“ https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/weihnachtsgottesdienst-corona-101.html

13.12.2021: Digitaler Stolperstein zur Erinnerung an meine Großmutter Steffi

Meine Großmutter Steffi (1898-1933) hatte fünf Kinder. Jeden Tag musste sie miterleben, wie ihr Mann Karl als Bergmann in die Bottroper Zeche Prosper III einfuhr, um in einer Tiefe von mehreren hundert Metern unter Lebensgefahr und permanenter Gefährdung seiner Gesundheit Schwerstarbeit zu leisten. Die Familie lebte auf engem Raum. Meine Großmutter, die Platzangst hatte, träumte von einem größeren Haus, zumal zwischenzeitlich immer mal wieder auch entferntere Verwandte bei der Familie wohnten. Nur für die Schneiderarbeiten, mit denen sie etwas Geld „dazuverdiente“, konnte sich meine Großmutter in ein winziges Zimmer zurückziehen und ab und zu einmal alleine sein, „Luft schnappen“.

Dass meine Großmutter Steffi nicht an einer Hirnhautentzündung („Kopfgrippe“) starb, wie es uns Enkelkindern erzählt wurde, weiß ich erst seit zweieinhalb Jahren. Sie litt an der Krankheit, die das Nazi-„Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ unter §1 mit „zirkulärem (manisch-depressivem) Irresein“ bezeichnet.

Dieses Gesetz wurde am 14. Juli 1933 beschlossen, nur wenige Monate nach Hitlers Machtergreifung. Es erlaubte die Zwangssterilisation von Menschen, deren körperlicher und/oder geistiger Zustand nicht den nationalsozialistischen Gesundheits- und Körperidealen entsprach und die daher als „erbkrank“ gebrandmarkt wurden. Bei der Einstufung der Menschen als „erbkrank“ beriefen sich die Nationalsozialisten auf die „Erfahrungen der ärztlichen Wissenschaft.“ Entsetzlich ist, dass die Zwangssterilisation nicht nur wissenschaftlich legitimiert, sondern als schützender Eingriff zur „Verhütung erbkranken Nachwuchses“ neue Normalität wurde.

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Abfotografiert von der Seite: http://www.documentarchiv.de/ns/erbk-nws.html

Offiziell trat das Gesetz erst am 1. Januar 1934 in Kraft, aber seine Ankündigung vom 14. Juli 1933 dürfte schon im Vorfeld -insbesondere unter schwer gestörten Medizinern, so unvorstellbar und entsetzlich das ist- sadistische Phantasien angeregt haben. Und vermutlich ist schon im Vorfeld des 1. Januar 1934 probegehandelt worden.

Die einfachste Art zu verhindern, dass ein Mensch (weitere) Nachkommen zur Welt bringt, ist, ihn zu töten. Für medizinische Verbrechen im Vorfeld des Gesetzes „zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ bot sich ein ganz bestimmtes Datum an: 13. Dezember 1933, ein Mittwoch, 11 Tage vor Heiligabend. Im Judentum ist die 13 eine gute, Glück bringende Zahl, was den höhnisch-brutalen Nationalsozialisten, in deren Köpfen und Körpern sich Judenhass und der Hass auf psychisch Kranke und Behinderte miteinander vermengten, durchaus bewusst war. Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Großmutter nicht der einzige psychisch kranke Mensch war, der am 13. Dezember 1933 ermordet wurde.

Ich bin im Besitz mehrerer Totenzettel meiner Vorfahren väterlicherseits. Unter diesen Totenzetteln ist auch der meines Großvaters Karl. An dem Tag, an dem mein Großvater, ein erbitterter Nazi-Gegner, dessen Lunge durch die Arbeit unter Tage schon schwer geschädigt war, mit nur 55 Jahren an einer Lungentuberkulose starb, wurde der gnadenlose amerikanische Politiker und Geschäftsmann Donald Trump geboren: am 14. Juni 1946.

Meine Großmutter ist (vermutlich kurz vor Weihnachten 1933) auf einem Bottroper Friedhof bestattet worden. Ob eine Totenmesse stattgefunden hat, weiß ich nicht. Denn es fehlt der Totenzettel, den es vermutlich auch nie gegeben hat.

Stellvertretend für einen Totenzettel habe ich daher einen digitalen Stolperstein verfasst, den ich hier, nach dem 13.12.2020, zum zweiten Mal veröffentliche, vgl.: https://stellwerk60.com/2020/12/13/elfchen-im-12-morgen-oma-wirds-was-geben/

Digitaler Stolperstein: Voller Entsetzen über die Brutalität politisch legitimierter medizinischer „Maßnahmen“ erinnere ich mich in tiefer Trauer an meine nie gekannte liebe Großmutter Stephania („Steffi“), geboren am 19.3.1898 in Ludgierzowitz/Hultschin, tschechisch Ludgerovice, polnisch Ludgierzowice, aufgewachsen in Bottrop/Ruhrgebiet. Katholikin, Mutter von fünf Kindern. Diagnose: „manisch-depressiv“. „Verstorben“ am 13. Dezember 1933 auf der psychiatrischen Station eines Essener Krankenhauses, elf Tage vor dem christlichen Familienfest Weihnachten. Offizielle Todesursache: „Kopfgrippe“

Angesichts der NS-„Euthanasie“-Programme, in deren Rahmen ab 1939, aber „inoffiziell“ in vielen Fällen auch früher, hunderttausende kranke und behinderte Menschen ermordet wurden, ist es unfassbar, dass 88 Jahre nach Inkrafttreten des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ hier in Deutschland Mitglieder des Bundestags über eine völlig unverhältnismäßige Corona-„Impfpflicht“ und die mit einer Impfpflicht einhergehende Verletzung der körperlichen (aber auch psychischen) Integrität der in Deutschland lebenden Menschen persönlich (!) abstimmen dürfen!

Am 13. Dezember werde ich in den kommenden Jahren nicht nur an den gewaltsamen Tod meiner Großmutter Steffi denken, sondern auch an den totalen Lockdown, der heute vor einem Jahr, am 13. Dezember 2020, über ganz Deutschland verhängt wurde. Darüberhinaus werde ich mich an die Corona-„Schutz“-Impfung der unmündigen 5- bis 11-jährigen Kinder erinnern, mit der man heute, am 13. Dezember 2021, in Nordrhein-Westfalen begonnen hat.

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Katholische Kirche St. Marien in Köln Nippes. Ausgerechnet am 13.12.2021, dem 88.Todestag meiner Großmutter Steffi, wird in St.Marien gegen Corona geimpft. Das ist nicht weiter erstaunlich, schließlich finden die Corona-Impfungen auch in Diskotheken und auf Weihnachtsmärkten statt. Um bildungsferne Freier zu erreichen, funktionierte man in Wien den Eingangsbereich eines Bordells zur Impfstraße um. Auch Jugendliche, die den Puff normalerweise nicht betreten dürfen, waren herzlich eingeladen. Dank Impfung bekamen die Jungs die Möglichkeit, endlich einmal Puffluft zu schnuppern. Den 40€-Bordell-Gutschein, mit dem erwachsene Impflinge nach dem Motto „Erst piksen, dann stechen!“ (Schlagzeile rtl.de) belohnt wurden, bekamen die Jugendlichen allerdings nicht. Schließlich gelten nicht nur in Deutschland  (§ 8 JuSchG), sondern auch in Österreich Bordelle als „jugendgefährdende Orte“.  https://www.stern.de/panorama/impfen-im-bordell–vergnuegungstempel-wirbt-mit-corona-impfung-30891344.html

Apf-Elfchen im Zwölften: Ungeimpfte Angelfreude

Seit letzter Woche gilt in NRW auch für Baumärkte 2G. Das heißt, nur noch „Genesene“ und „Geimpfte“ haben dort Zutritt. Sogenannte „Ungeimpfte“ bleiben außen vor. Nun bin ich „ungeimpft“ und gehe eher selten in den Baumarkt, aber manchmal brauche ich etwas, das es nur dort zu kaufen gibt. Ich hatte Glück: Gerade noch rechtzeitig vor 2G war in unserem Wäschekeller die Leuchtstoffröhre defekt. Wäschewaschen im Dunkeln – das geht schlecht. Ich stellte eine Stehlampe vor die Waschmaschine. Auf diese Weise konnte ich zwar die bunte Wäsche von der weißen unterscheiden, aber das Wäschewaschen (genauer gesagt: das Bestücken der Waschmaschine) machte nicht wirklich Spaß.

Mit Hilfe von YouTube erkannte ich, dass diesmal nicht der Starter defekt war, sondern die Röhre. So fuhr ich zum OBI und wurde dort gut beraten. Ohne Beratung vor Ort hätte ich, nur weil die Maße stimmten und mir der Name gefiel, die falsche Röhre gekauft, eine Fluora PflanzenLeuchtstoffröhre.

Da unser Apfelbaum noch Äpfel trug und die Leiter wackelig war, habe ich mir bei der Gelegenheit einen sogenannten Obstpflücker angeguckt. Das ist eine lange Stange, an deren Ende ein kleines Netz mit zupackenden Greifzähnchen befestigt ist. Mit dem Obst- bzw. Apfelpflücker, der einem Klingelbeutel frappierend ähnlich sieht, kommt man vom Boden aus an die Äpfel. Im Internet hatte ich zuvor ein relativ preiswertes Gerät der OBI-Eigenmarke LUX ausgeguckt. Allerdings trug die kritische Rezension eines Kunden einen zwar poetischen, aber mahnenden Titel: Wackelt wie ein Lämmerschwanz.

Glücklicherweise war das Gerät nicht vorrätig. Denn auf dem Rückweg vom OBI traf ich mitten in der Siedlung zufällig unseren „Bürgermeister“ Hans-Georg Kleinmann, dem ich mein Leid klagte. Hans-Georg, so stellte sich heraus, besitzt einen hochwertigen Apfelpflücker mit Teleskopstange, den er gerne verleiht und den ich mir jederzeit bei ihm abholen könnte. Ich traute mich nicht, nein zu sagen, denn ich wollte ihn nicht verletzen. Schließlich ist Hans-Georg ein sehr hilfsbereiter Mensch, der maßgeblich dazu beigetragen hat, dass sich in Stellwerk 60 über die Jahre hinweg ein erstaunlich gutes nachbarschaftliches Tausch-, Verleih- und Kommunikationsnetz (inklusive Klatsch und Tratsch, der nun mal dazugehört) entwickeln konnte.

Was den Apfel betrifft, gibt es noch eine ganz andere Verbindung zwischen Hans-Georg und mir. Im winzigen Garten von Hans-Georg und Anne steht der gleiche Apfelbaum wie bei uns: Geheimrat Dr. Oldenburg. Bauträger Kontrola hat damals auf jedes Reihenhausgrundstück je ein Apfelbäumchen gepflanzt, weder Elstar noch Granny Smith, sondern Bäume unterschiedlicher alter Sorten. „Alte Sorten“ hört sich gut an, insbesondere in den Ohren des Bildungsbürgers, aber die Sache hat einen Haken.

1897 an der damaligen Höheren Lehranstalt für Obstbau zu Geisenheim als eine Kreuzung aus den Sorten Minister von Hammerstein und Baumanns Renette gezüchtet, ist der Apfel mit dem klangvollen Namen Geheimrat Dr. Oldenburg tatsächlich ein Resultat wissenschaftlicher Forschung. (vgl. Wikipedia) Der Doktor-Titel steht für Qualität, auch dann noch, wenn ein Baum ihn trägt. Doch dass es den Apfel nirgendwo zu kaufen gibt, sollte uns misstrauisch stimmen. Bei Wikipedia heißt es beschönigend: „Die geschmackliche Qualität der Äpfel gilt „selbst auf guten Standorten“ als „bescheiden“. Indes ist die Apfelsorte „aufgrund ihres einzigartigen, fast exotisch wirkenden Geschmacks in vielen Liebhabergärten“ anzutreffen.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Geheimrat_Dr._Oldenburg Mit anderen Worten: Der Apfel mit dem Doktor-Titel schmeckt zwar „fast exotisch“, aber lecker ist er nicht.

Ich verabschiedete mich von Hans-Georg mit den Worten: „Vielleicht komme ich nachher für den Apfelpflücker vorbei“, aber in mir reifte längst eine Idee. Und als ich dann das Fahrrad in den Schuppen stellte, fiel mein Blick auf das alte, auf der Nordseeinsel Spiekeroog (oder war es Schiermonnikoog?) vor über zwanzig Jahren gekaufte Krabbennetz, das seinen Zweck schon seit Jahren nicht mehr erfüllt.

Es geht nämlich auch so…

In

Ermangelung einer

Apfelangel nahm ich

das Krabbennetz. Leiterfrei glücklich,

schwankschwindelos

Ein paar Äpfel ließ ich anders als in den vergangenen Jahren am Baum, in der Hoffnung, dass… Und sie kamen, sie kamen zum ersten Mal! Die Nippeser Halsbandsittiche, prachtvolle immergrüne Papageienvögel, die selbst im Winter in Köln bleiben und uns in der lichtarmen Jahreszeit Trost spenden, hatten meine Geste verstanden und nahmen die Einladung an. Oh ja, wir teilten uns die letzten Äpfel…

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In den OBI muss ich vorerst nicht, was ja ohnehin nicht ginge. Dabei soll es gerade in den Baumärkten neuerdings heiter zugehen. Bei Hornbach dürfen Geimpfte endlich wieder Kind sein. Und wenn die Leute zum Drive-Inn kommen, stolz ihren Impfausweis zücken und dabei fröhlich „Jippi-ei-jeh“ rufen, dürfen sie bei Hornbach sogar in eine Art Touristenbähnchen steigen und an Tapetenrollen und Bohrmaschinen vorbei eine kleine „Bildungsreise“ (Hornbach-Werbung) unternehmen: „Jippi-ei-jeh“.

Kleine Ergänzung am 12.12.:

Mittlerweile werden, wie ich vorhin las, in der Apfelernte auch Drohnen eingesetzt. Diese Drohnen sind mit Roboter-Armen ausgestattet, Pflück-Apparaturen, die auf ähnliche Weise nach den Äpfeln greifen wie das oben erwähnte Gerät, dem mit der Hand zu bedienenden Apfelpflücker. https://www.rtl.de/cms/roboter-statt-mensch-drohnen-pfluecken-in-israel-die-aepfel-von-den-baeumen-4460335.html

Doch so einfach, wie es scheint, funktionieren die Drohnen nicht, denn beim Pflücken setzt man auf die sogenannte „künstliche Intelligenz“. „Die Firma „Tevel“ entwickelt die Technologie seit 2018. Eine künstliche Intelligenz erkennt anhand von Algorithmen die Frucht am Baum und kann diese ernten.“ (ebd.)

Doch was ist der eigentliche Vorteil daran, dass man den Menschen ersetzt? „Die Roboter seien zwar genauso schnell wie der Mensch, würden aber keine Pausen benötigen.“ (ebd.) So ist die künstliche Intelligenz: Leidenschaftslos. Im Idealfall funktioniert sie reibungslos. Das, was den Arbeitgeber schmerzt, aber dem Menschen die Arbeit erträglich macht bzw. versüßt, der Lohn und die Pause, das interessiert den Roboter nicht.

Darüberhinaus versagt die KI gerade da, wo man meint, den Menschen nach dem Prinzip „Billiger, billiger, billiger“ ersetzen zu können, etwa beim Apfelpflücken. So wird, was hochtrabend daherkommt, schnell zur Lachnummer. „Die erst 2016 gegründete Fa. Abundant Robotics mit Sitz in Hayward, Kalifornien leitete am 29. Juni ein Konkursverfahren ein und steht mit seinen bis zu fünf Prototypen, Erkennungs-Software und Patenten zum Verkauf – dies ist gerade die Firma, auf die so viele Projekte, Obstbaufachleute und Zukunftsforscher als Stern am Firmament gesetzt hatten und ihre Anbausysteme als „robot ready“ ausgerichtet hatten. https://www.gb-profi.de/nachricht-gemuese/detail/abundant-apfelernte-roboter-konkurs-rueckschlag-fuer-robotik/

Insbesondere die „Erkennungs-Software“, also das „Hirn“ des Roboters, hatte versagt. „Herausforderung ist die Fruchterkennung, die sich auf eine schmale Fruchtwand oder junge Bäume bezieht; verdeckte Früchte oder solche in Büscheln oder in Spindelbäumen entziehen sich der Erkennung, sodass die Pflückrate zwischen nur 50 % und 90 % der Äpfel am Baum schwanken kann, auch wenn die Firma von 85 % packout spricht.“ (ebd.)

Diese Prozentzahlen erinnern mich an den Verkäufersprech, mit dem die Corona-Impfung damals an bzw. in den Mann gebracht wurde, und die ja auch in keiner Weise einlöst, was versprochen wurde. Doppelt Geimpfte und sogar Geboosterte stecken sich an und erkranken zum Teil sogar schwer. Gegen die „neue Virus-Variante“ Omikron ist die Biontech-Impfung vermutlich sogar fast wirkungslos. Doch anders als „Robotics“ wird „Biontech“ weiter gesponsert. Die „Impfpflicht“ wird angedroht, die Politik macht weiter wie bisher… When will they ever learn?Wann wird man je versteh’n?