Geistelfahlel

Kürzlich sind wir durch Suffolk und Norfolk gereist. Da wir nicht viel Zeit hatten, aber viel sehen wollten, waren wir auf das Auto angewiesen. So waren wir Gelegenheitsautofahrer ununterbrochen automobil, und zwal mit einel Giel auf mehl im Rinksvelkehl, würde Ernst Jandl sagen…

 

ERNST JANDL

Lichtung

manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht
velwechsern.
werch ein illtum!

 

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graskral, odel?

 

Vierreicht lühlt da mein Schwinder hel, denn ich wal Geistelfahlelin im Kleisvelkehl:

Ich fuhl in Ipswich in den Kleisvelkehl, Kleisvelkehl, Kleisvelkehl,
immel im Uhlzeigelsinn, Uhlzeigelsinn, Uhlzeigelsinn,
bis ich, wie weiß ich nicht mehl,
rinks elöm, rinks elöm, rinks elöm laus da bin…

Ein Platz für Kamelle

Am Siedlungseingang Kempener Straße steht neuerdings ein ausgedientes Fahrrad mit drei stabilen Kunststoff-Behältern.

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Foodsharing ist „eine 2012 entstandene Initiative gegen die Lebensmittelverschwendung, welche Lebensmittel „rettet“, die man ansonsten wegwerfen würde.“

Hier kann man also Lebensmittel spenden, die man selber nicht mehr essen kann, die aber noch lecker sind, also weder vergammelt, verschimmelt noch sonstwie ungenießbar geworden. Eine gute Sache, nur steht der Stellwerk 60 – Fairteiler bei gutem Wetter von morgens bis abends in der prallen Sonne. Ich vermute, er wurde bei bedecktem Himmel dort aufgestellt. Das ist verwunderlich, wird doch bei Foodsharing streng auf Hygiene geachtet.

Heute am Pfingstmontag gammelten in einer der Kisten alte Brötchen, die gestern schon darin waren. Doch der Inhalt einer anderen Kiste gab die längst fällige Antwort auf eine brennende Frage.

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Wohin mit den Kamellen?

Der Stellwerk 60-Fairteiler im Internet:

https://foodsharing.de/?page=fairteiler&sub=ft&bid=305&id=1076